Kinder und Haustiere – das gilt es zu beachten

Kinder und Haustiere – das gilt es zu beachten
13. Mrz 2018

von Suitbert Monz

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Viele Kinder wünschen sich früher oder später ein Haustier. Doch nicht jede Art ist für jedes Alter geeignet – darüber hinaus müssen sich Kinder bewusst sein, dass ein Tier langfristige Verantwortung und Pflege bedeutet.

Es gibt keine eindeutige Liste, die aussagt, welches Haustier am besten und welches am wenigsten für Kinder geeignet ist. Das ist sehr individuell. Aber einige Punkte geben eine Orientierung.

Nagetiere erst ab einem gewissen Alter

Wenn Eltern über ein Haustier für ihre Kinder nachdenken, kommen ihnen oftmals Tiere in den Sinn, die vermeintlich wenig Aufwand in der Pflege bedeuten und auch im Umgang harmlos sind. Hoch im Kurs stehen Hamster, Kaninchen und Meerschweinchen, allerdings haben auch diese Tiere ihre Ansprüche. Vor allem Hamster sind als nachtaktive Tiere überhaupt nicht geeignet. Darüber hinaus lassen sie sich auch nicht gern in die Hand nehmen.

Kaninchen und Meerschweinchen brauchen viel Auslauf, frisches Futter und sollten mit Artgenossen gehalten werden. Für Kleinkinder sind sie nicht geeignet, da diese ihre feinmotorischen Fähigkeiten noch nicht ausgebildet haben. Ein zu grober Umgang kann auch bei Nagetieren dazu führen, dass diese sich wehren und zwicken.

Hunde und Katzen für ältere Kinder

Hunde und Katzen sind bei Kindern ebenfalls sehr beliebt. Sie erfordern allerdings ein höheres Maß an Verantwortung und sollten mit kleineren Kindern nicht allein gelassen werden. Vor allem beim Spaziergang mit Hunden sollte bei Kindern mindestens unter elf Jahren ein Erwachsener dabei sein.

Katzen haben ihren eigenen Willen und eignen sich nur bedingt zum Schmusen. Sie kommen zum Herrchen, wenn ihnen danach ist und sind ansonsten sehr einzelgängerisch veranlagt. Lärm und Stress gehen sie aus dem Weg. Auch sie eignen sich eher für ältere Kinder.

Geeignet ab der Pubertät: Vögel und Exoten

Relativ ungeeignet für Kinder sind Vögel, Fische und Reptilien. Sie sind aufwendig in der Pflege, sodass immer ein Erwachsener mit die Verantwortung übernehmen muss. Darüber hinaus kann man sie nicht in die Hand nehmen, streicheln und mit ihnen spielen. Bis zur Pubertät sollten sie daher nicht als erste Wahl als Haustier für das eigene Kind angesehen werden.

Tiere verschenken

Beliebt vor allem an Weihnachten ist es, Haustiere zu verschenken. Dabei sollte bedacht werden, dass Tiere Lebewesen sind, die artgerecht gehalten werden müssen. Wer nach ein paar Monaten das Interesse verliert und das Tier wieder abgeben will, tut ihm und sich ebenfalls keinen Gefallen. Zwar kommen Tiere als Geschenk grundsätzlich in Frage, es sollte aber gut überlegt sein.

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Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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