Richtig kompostieren – was es zu beachten gilt

Richtig kompostieren – was es zu beachten gilt
3. Nov 2015

von Suitbert Monz

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Herbst ist Kompostzeit. Sinnvoll ist, den Kompost jetzt richtig aufzusetzen, um im Frühjahr Düngematerial für den Garten zu haben. Hierzu gibt es allerdings einige Punkte zu beachten. Wir haben die wichtigsten im Beitrag zusammengestellt.

Normalerweise sind das Wachstum und der Zerfall von Pflanzen, deren Überreste wiederum die Erde düngen, ein natürlicher Prozess, der von selbst abläuft. Durch die Gartenarbeit greift der Mensch allerdings in diesen Prozess ein, weswegen der Kreislauf durch einen Komposthaufen wieder ausgeglichen werden sollte.

In einige Gemeinden gibt es für „Eigenkompostierer“ sogar Rabatte auf die örtlichen Entsorgungsgebühren beim Biomüll. Hausbesitzer können sich bei ihrer Gemeinde erkundigen, um nicht nur etwas für die Umwelt, sondern vielleicht auch für den eigenen Geldbeutel tun zu können.

Wo und wie wird der Kompost angelegt?

Darüber hinaus ist das Kompostieren auch noch ökonomisch: Man kann die Gartenabfälle wiederverwenden und muss sie nicht entsorgen. Zudem muss man nicht auf industriell hergestellten Dünger zurückgreifen.

Zunächst ist es wichtig, den richtigen Platz für die Kompostanlage zu finden. Am besten eignet sich ein Ort im Halbschatten mit kurzen Wegen zu den Beeten. Der Ort sollte weit genug vom Nachbargrundstück entfernt sein. Darüber hinaus stellt sich die Frage, welche Art von Kompostanlagen gewählt werden sollte. Zur Auswahl stehen die Miete, der Lattenkomposter sowie ein Kunststoffbehälter.

Vorteile der Kompostmiete sind, dass der Kompost nicht Gefahr läuft zu schimmeln wie in einem Kunststoffbehälter oder an den Seiten auszutrocknen wie beim Lattenkomposter. Ein kleiner, kompakter Lattenkomposter eignet sich hingegen für kleinere Gärten und ein Kunststoffbehälter schützt vor Samen und Kälte. Außerdem lassen sich so Gerüche besser vermeiden.

Bestandteile des Komposts

Auch über den Inhalt des Komposts sollte man sich Gedanken machen. Es sollte eine gute Mischung aus verschiedenen Materialien hergestellt werden, die gut zerkleinert und durchmischt werden sollten, um eine bessere Kompostierung zu erreichen. Dazu gehören ca. 20 Prozent Laub, Heckenschnitt, pflanzliche Abfälle aus Küche und Garten, auch Tee- und Kaffeefilter können auf dem Kompost einfach entsorgt werden.

Hobbygärtner sollten es vermeiden, samentragendes Unkraut auf den Kompost zu werfen, da sich die Samen sonst später im ganzen Garten verteilen. Darüber hinaus gehören auch Fleischreste und Tierstreu nicht auf den Kompost. Alle paar Monate sollte der Kompost umgesetzt, also gut durchmischt werden, damit keine Fäule entsteht.

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Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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