Leben im Alter: Barrierefrei Wohnen

Leben im Alter: Barrierefrei Wohnen
12. Mai 2015

von Suitbert Monz

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Wer im Alter so lange wie möglich unabhängig leben möchte, sollte sich frühzeitig Gedanken machen. Für das Leben im Alter gibt es unterschiedliche Konzepte, wie beispielsweise das einer Senioren-WG oder den Umbau des eigenen Hauses. Zum Tag der Pflege zeigen wir, wie sich verschiedene Maßnahmen zu Hause realisieren lassen.

Wenn man sein Zuhause nicht verlassen möchte, stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, wie man Treppen, Türeingänge und vieles mehr altersgerecht gestalten kann. Baut man selbst, kann man die Barrierefreiheit von vornherein im Haus mit einplanen.

Baumaßnahmen für den barrierefreien Zugang

Für einen Umbau gilt grundsätzlich: Es gibt unterschiedliche Beratungsstellen, bei denen man sich detailliert über verschiedene Maßnahmen informieren kann. Zuschüsse werden von der gesetzlichen Pflegeversicherung für Maßnahmen gewährt, die das Wohnumfeld verbessern. Hierzu zählen z. B. Türverbreiterungen oder fest installierte Rampen und Treppenlifte.

Das Bad bringt bei Umbaumaßnahmen die größten Herausforderungen mit sich, da es in der Regel ohnehin wenig Platz bietet, der genutzt werden kann. Eine Vergrößerung nebst ebenerdiger Dusche ist schwer und nur mit Aufwand umsetzbar. Gerade hier sollte man sich daher an professionelle Planer wenden und das Bad individuell unter Berücksichtigung der körperlichen Einschränkungen planen.

In der Küche empfiehlt es sich, die verschiedenen Elemente wie Herd und Arbeitsplatten nahe beieinander und evtl. höhenverstellbar einzurichten, um Speisen auch im Sitzen zubereiten zu können. Elektronische Geräte sollten leicht erreichbar untergebracht sein.

Für den Außenbereich bieten sich Rampen und Aufzüge an, die nachträglich eingebaut werden können, wenn das Haus nicht darüber verfügt. Treppen im Flur können nachträglich mit einem Lift ausgestattet werden.

Einfach umsetzbare Veränderungen

Abgesehen von einem aufwendigen Umbau gibt es auch viele kleine Kniffe, die das Leben im Alter bedeutend einfacher machen. Dazu gehört beispielsweise Stolperfallen wie Kabel, Teppiche und Fußleisten zu entfernen. Darüber hinaus sollte die Wohnung nicht zu voll gestellt werden, um eine bessere Beweglichkeit zu erreichen. Nur die nötigsten und standfeste Möbel sollten vorhanden sein.

Zudem ist es erleichternd, wenn Bett und Sitzmöbel die richtige Höhe haben. Auch das Bad ist mit einigen wenigen Maßnahmen besser angepasst: Montierte Toilettensitzerhöhungen und Haltegriffe in der Dusche sind schnell selbst angebracht.

Auch hilft es, auf eine ausreichende Beleuchtung der Räume zu achten sowie Griffe an der Balkontür anzubringen, damit man nicht über die Schwelle stolpert.

Haben Sie sich bereits Gedanken über barrierefreies Wohnen gemacht oder leben Sie bereits in angepassten Räumlichkeiten? Teilen Sie mit uns in den Kommentaren Ihre Erfahrungen.

 

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Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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