Löst das Smartphone den Fernseher ab?

Löst das Smartphone den Fernseher ab?
20. Sep 2017

von Suitbert Monz

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Wie oft schauen wir eigentlich am Tag auf unser Smartphone? Statistiken belegen, der durchschnittliche Nutzer checkt mehr als 150 Mal am Tag sein Smartphone. Kein Wunder also, dass mobile Geräte eine immer größere Bedeutung in unserem Leben bekommen.

Mobile Endgeräte wie Smartphone oder Tablet werden in unserem Tagesablauf immer wichtiger. Eine vergleichbare „Revolution“ gab es schon einmal in den 1950er-1960er Jahren. In dieser Zeit löste ein merkwürdiger Kasten mit flimmernden schwarz-weißen Bildern das Radio als wichtigste Informationsquelle in den Haushalten ab.

Smartphone: Unser neues Fenster zur Welt

Im wachsenden Internet-Zeitalter gerät das lineare Fernsehen als Massenmedium in Bedrängnis – obwohl der Medienkonsum weiter zunimmt. Wir haben ein neues  „Fenster zur Welt“ – unsere mobilen Endgeräte.

Morgens beim Frühstück genieße ich die Lektüre auf dem Tablet und abends auf der Couch schaue ich meine Lieblingsserie vor dem Smart-TV – das ist Normalität, meine neue Realität. Ich lese oder schaue Nachrichten, Serien, Filme und Dokumentationen unabhängig von Zeit und Ort. Für das normale Fernsehen habe ich gar keine Zeit und auch gar keine Lust mehr!

Klassisches Fernsehen tot?

Bei Jugendlichen zwischen 14 und 29 Jahren haben YouTube, Amazon Prime, Netflix und Co. das klassische Fernsehen bereits verdrängt. Das TV-Gerät an sich wird uns allerdings noch eine ganze Weile erhalten bleiben, da es ja auch als „internetfähiger Monitor“ genutzt wird. Auch die klassischen Inhalte der TV-Sender bleiben weiterhin gefragt, nur wird der Verbreitungsweg zunehmend mobil. Wir wollen Unabhängigkeit.

Leben ohne Smartphone? Unvorstellbar?

Ein Leben ohne Smartphone können sich 67 Prozent der 14- bis 29-Jährigen kaum vorstellen. Dagegen spielen TV (acht Prozent) und Radio (fünf Prozent) fast keine Rolle mehr. Zwar liegen klassisches TV und Smartphone über alle Generation hinweg relativ gleich auf, aber nur in der Altersgruppe der über 35-jährigen dominiert der Fernseher noch den Nachrichtenkonsum.

Über die Hälfte der der jungen Generation zwischen 14 und 29 Jahren schaut Serien, Dokus und Filme auf Video on Demand-Plattformen (VoD). Das lineare Fernsehen erreicht damit nur noch jeden Dritten aus dieser Generation. Rund 80 Prozent nutzen dabei ihr Smartphone um die gewünschten Videoinhalte abzuspielen. Auf 945 Millionen Euro wird sich der Umsatz mit Video-On-Demand-Angeboten in diesem Jahr in Deutschland voraussichtlich steigern – dagegen geht der Verkauf von klassischen Fernsehgeräten schon das dritte Jahr in Folge zurück.

Mobil liegt im Trend

Etwa 7,4 Millionen TV-Geräte werden in Deutschland pro Jahr verkauft, dem stehen fast 30 Millionen Smartphones und 9,5 Millionen Tablet-Computer entgegen. Verständlich, dass immer mehr Smartphone-Nutzer ihr Gerät gegen Schäden   absichern, wo es doch quasi unverzichtbar ist.

Wir leben in einer echt spannenden Zeit, nur leider machen wir uns das nur selten bewusst. Immer mehr Informationen in immer kürzerer Zeit. Wir können durch unsere Smartphone-Sucht krank werden, und die Bedeutung der einzelnen Nachricht nimmt immer weiter ab.

Doch dieser Trend ist nicht aufzuhalten. Das klassische, lineare Fernsehen wird immer mehr zum Auslaufmodell. Genau wie ich, kann sich jeder vierte Nutzer von Streaming-Diensten eine Zukunft komplett ohne „lineares Fernsehen“ gut vorstellen. Wir schauen, was wir wollen, wann und wo wir es wollen. Schöne neue mobile Welt.

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Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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