MAP: Verbesserte Förderung für Heizungsanlagen

MAP: Verbesserte Förderung für Heizungsanlagen
11. Jun 2015

von Dr. Markus Berneiser

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In der warmen Jahreszeit denken viele Hausbesitzer darüber nach, ihre bestehende Heizung zu modernisieren. Von Biomasse bis zur Wärmepumpe: Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten und wir zeigen im Beitrag, wie Haus- und Wohnungseigentümer dafür eine staatliche Förderung in Anspruch nehmen können.

Der Anteil erneuerbarer Energien an unserer Stromversorgung wird immer größer. Im Jahr 2014 kamen schon 25,8 Prozent des in Deutschland erzeugten Stroms aus einem Mix von Wind- und Wasserkraft, Sonnenenergie, Biomasse und Co. Dahinter lagen konventionellen Energieträger wie Kohle, Erdgas oder Kernenergie.

Wie alt ist Ihre Heizungsanlage?

Was bei der Stromerzeugung schon gut klappt, ist bei der Wärmeproduktion aber noch ausbaufähig: Unsere Heizungen verbrauchen immer noch viel Energie. Heute sind etwa 10 Millionen aller Heizkessel in Deutschland älter als 15 Jahre und zwei Drittel der Heizungsanlagen arbeiten nicht mehr effizient.

Effizient heizen mit erneuerbaren Energien

Um Hauseigentümern und Unternehmen einen Anreiz zu bieten, ihre Heizung zu modernisieren und dabei auf erneuerbare Energien zu setzen, wurde die bestehende Förderung deshalb überarbeitet.

Im April 2015 startete das Marktanreizprogramm (MAP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Wer seine Heizungsanlage jetzt modernisiert, kann Fördergelder des Programms für den Einbau von Solarthermieanlagen, Holzpelletheizungen oder Wärmepumpen in Anspruch nehmen. Mit dem Umbau schonen Hausbesitzer nicht nur die Umwelt, sondern sparen mit den neuen Heizvarianten auch Kosten ein.

Die Förderung besteht aus Zuschüssen zur Investition für den Umbau sowie aus einem zinsgünstigen Darlehen. Je nach Größe und Art der Anlage ist sie unterschiedlich hoch. Für eine besonders effiziente Anlage ist zudem ein Bonus möglich.

Woche der Sonne mit Pellets

Auch die Aktion „Woche der Sonne“ rückt das Thema Heizen mit erneuerbaren Energien in diesem Jahr mit in den Fokus. Die Veranstalter rufen zur Selbstversorgung auf und zeigen Verbrauchern, wie sie in Haus und Wohnung Energie und Kosten sparen können.

An der bundesweiten Kampagne nehmen zahlreiche Unternehmen und Verbände mit mehr als 3.000 Veranstaltungen teil. Wir unterstützen die die Aktion ebenfalls als förderndes Unternehmen.

Gastautor: Jan Ackerhans, bis 2018 Mitarbeiter der Abteilung Agrarmarkt und Erneuerbare Energien

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