Mentoring-Programm „Joblinge“ – unterstützt von R+V

Mentoring-Programm „Joblinge“ – unterstützt von R+V
23. Jul 2015

von Dr. Karsten Eichner

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Etwa 8% der jungen Erwachsenen in Deutschland schaffen den Sprung von der Schule in die berufliche Ausbildung nicht. Damit diese Jugendlichen nicht den Rest ihres Lebens vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen sind, haben die Boston Consulting Group und die Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG das Programm „Joblinge“ ins Leben gerufen. Dieses hilft Jugendlichen beim Start ins Berufsleben.

Seit diesem Jahr unterstützt die R+V den Wiesbadener Ableger dieses Projekts.

Wie funktioniert das Programm?

Jeder einzelne Teilnehmer (sog. Mentee) wird sechs Monate von einem ehrenamtlichen Mentor betreut. Er macht seinem Mentee Mut, motiviert ihn und steht ihm mit Rat und Tat zur Seite. Der Mentor vermittelt dem Mentee, dass es sich lohnt, weiter zu machen und unterstützt ihn mit seiner Berufs- und Lebenserfahrung.

Das Ziel: Die Vermittlung in eine Ausbildung oder zumindest in ein längerfristiges Praktikum. So soll der Mentee erste berufliche Erfahrungen sammeln. Es gibt nur eine Einschränkung: Der Mentee darf nicht im Unternehmen des Mentors anfangen.

Das erwartet die Joblinge im Projekt

Zu Beginn müssen die Teilnehmer ein zweiwöchiges Praktikum in einer sozialen Einrichtung absolvieren. Im Anschluss können sie sich bei weiteren Praktika und Projekten selbst ausprobieren. Die Jugendlichen lernen, wie man gute Bewerbungen schreibt und erhalten wichtige „Soft Skills“ wie Teamfähigkeit und Kritikfähigkeit, ohne die im späteren Berufsleben nichts läuft.

Wer das Angebot durchzieht, hat gute Chancen auf eine Berufsausbildung. 70% der Teilnehmer schließen das Projekt erfolgreich ab und finden danach eine reguläre Anstellung oder einen Ausbildungsplatz. Seit 2008 wurden durch das Projekt, bei dem sich insgesamt 1.000 Mentoren freiwillig engagiert haben, schon 2.400 Jugendliche vermittelt.

R+V als Unterstützer des Projekts

Die R+V Versicherung unterstützt den Wiesbadener Ableger des Projekts mit sechs Mentoren. Diese bereiteten sich durch eine Schulung auf ihre Aufgabe vor. Doch was treibt die Berufstätigen dazu an, den Jugendlichen zu helfen und sie zu fördern? Michael Stork, EDV-Koordinator im Bereich Kraftfahrt-Versicherungen, erzählt: „Ich möchte junge Leute unterstützen, damit sie auf eigenen Beinen stehen. Ich will ihnen zuhören, sie ernst nehmen, denn ihre Umgebung hat ihnen bisher nicht viel zugetraut. Als Jobling bekommen sie ihre erste richtige Chance.“

Gastbeitrag von Julian Constantin Wulf, Praktikant im Community Management

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