Mietkautionsbürgschaft – Die Alternative zur Kaution in bar

Mietkautionsbürgschaft – Die Alternative zur Kaution in bar
17. Sep 2016

von Suitbert Monz

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Vor Einzug in eine neue Mietwohnung ist meist die Kaution zu zahlen – diese kann bis zu drei Monatsmieten betragen. Das ist bares Geld, das dann woanders liegt und mit dem sich auch andere Dinge finanzieren ließen. Die Mietkautionsbürgschaft bietet hier eine praktische Alternative.

Vor allem für junge Familien, die gerade ihre erste gemeinsame Wohnung beziehen und bei denen jeder Cent zählt, kann die Mietkautionsbürgschaft eine Möglichkeit sein. Immerhin fallen neben der Kaution noch viele andere Ausgaben, wie beispielsweise die Wohnungseinrichtung, an.

Kaution als Jahresbeitrag

Im Gegensatz zur Kaution in bar, die meistens bei Erhalt des Wohnungsschlüssels an den Vermieter übergeben wird, muss bei einer Mietkautionsbürgschaft nur der Jahresbeitrag gezahlt werden. Diese ist einfacher zu stemmen als die gesamte Kautionssumme.

Wird eine Bürgschaft abgeschlossen, erhält der Mieter eine Bürgschaftsurkunde, die er anstelle des Bargelds dem Vermieter übergibt. Der Vermieter kann im Schadenfall Ansprüche direkt bei der Versicherung geltend machen. Die prüft dann die formalen Voraussetzungen und zahlt bis zur gesetzlich zulässigen Höhe, höchstens jedoch bis zu dem in der Bürgschaft genannten Höchstbetrag.

Der Mieter muss gezahlten Betrag an die Versicherung zurückzahlen, kann aber selbstverständlich den Betrag von seinem Vermieter – gegebenenfalls gerichtlich – zurückfordern, wenn die Zahlung unberechtigt war.

Kündigung ohne weitere Kosten

„Akzeptiert der Vermieter beispielsweise keine Bürgschaft, kann sie bis zu einem Monat nach Abschluss gekündigt werden. Es fallen dann keine Beiträge für den Mieter an“, sagt Anja Merz von der R+V.

Sobald der Vermieter die Bürgschaftsurkunde zurückgibt und erklärt, dass er keine Ansprüche daraus geltend macht, wird der Vertrag (bei manchen Versicherern) tagesgenau abgerechnet und zu viel gezahlte Beträge erstattet.

Vorteile für den Vermieter

Aber nicht nur dem Mieter kommt die Mietkautionsbürgschaft zugute. Vorteile für den Vermieter sind unter anderem, dass er sich die Verwaltung der Kautionskonten und die Abrechnung über die Zinserträge sparen kann.

Darüber hinaus hat er durch den Versicherer die Sicherheit, dass die Kaution von Anfang an in voller Höhe zur Verfügung steht.

Wenn Sie sich genauer über die Mietkautionsbürgschaft der R+V informieren wollen, besuchen Sie unsere Homepage.

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Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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