Mit diesen Tipps kommt Ihr Auto gut durch den Winter

Mit diesen Tipps kommt Ihr Auto gut durch den Winter
9. Feb 2012

von Verena Reuber

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Die sibirische Kälte hat uns und vor allem unsere Autos fest im Griff: Vereiste Scheiben, zugefrorene Türschlösser, leere Batterie und – viele Dieselfahrer haben es in den letzten Tagen kennengelernt –  ausgeflockter Treibstoff. Uns wird so die Fahrt mit dem Auto durch den Winter stark erschwert, oftmals sogar absolut unmöglich gemacht.

Hier finden Sie einige Tipps, die Ihnen vieles erleichtern können.

  • Zugefrorene Scheiben

Morgens schnell ins Auto und los – das geht im Winter meistens nicht. Die Scheiben sind vereist und man kann nichts sehen. Damit Sie nicht ewig kratzen müssen, sollten Sie am Abend zuvor eine Thermo-Abdeckung oder sogar eine sogenannte Halbgarage nutzen. Falls Sie diese nicht zur Hand haben, dann ist ein aufzusprühendes Abtaumittel eine große Hilfe und ermöglicht ein zeitnahes Losfahren.

  • Türen – vereiste Schlösser und Dichtungen

Zugefrorene Türschlösser können mit Hilfe eines Enteisers wieder aufgetaut werden. Dieser kann auch präventiv, direkt nach dem Abstellen des Autos, in den Schließzylinder gegeben werden. Vorsicht aber auch bei angefrorenen Türen: Nicht selten frieren momentan Türen direkt am Rahmen fest. Um dies zu verhindern, sollten Sie Türgummis und Dichtungen prophylaktisch mit einem Silikonspray oder einem Gummipflegemittel vorbehandeln.

  • Frostschutz fürs Wischwasser

Das Wischwasser muss auch winterfest gemacht sein. Dabei sollte jedoch nicht auf eine selbst gemachte Mischung aus Spiritus, Spüli und Wasser gesetzt werden. Greifen Sie lieber auf im Handel erhältliches wintertaugliches Scheibenwischwasser zurück, damit ist auch die Reinigung der Scheiben garantiert.

  • Batterie

Tiefe Temperaturen, lange Standzeiten und auch kurze Fahrten, all das schwächt die Batterie. Auf kurzen Strecken wird der Motor nicht warm genug, um die Batterie wieder aufzuladen. Und auch die liebgewonnenen Extras wie Gebläse, Radio, Stand-oder Sitzheizung zehren an der Batterieleistung. Sollte das Auto wegen einer entladenen Batterie mal nicht anspringen, dann bekommt man es mit Starthilfe vom Nachbarn, Taxen oder auch Diensten wie z.B. dem ADAC wieder flott. Wichtig: Danach eine längere Strecke fahren, um die Batterie wieder aufzuladen!

  • Diesel

Dieselkraftstoff ist kälteempfindlich. Je niedriger die Temperatur, umso mehr flockt er aus, verliert also seine flüssige Konsistenz. Dadurch verstopft oder gefriert der Kraftstofffilter und das Auto springt nicht mehr an. Tanken Sie deswegen unbedingt den sogenannten Winterdiesel. Dieser gewährt Ihnen Sicherheit bis minus 25 Grad. Hilfreich ist auch das Abstellen des Autos in einer Garage oder wenigstens einer windgeschützten Stelle.

  • Frieren bei Panne und Stau

Wenn alles schief läuft und Sie eine Panne haben oder in einem Stau enden, dann ist es wichtig, dass Sie gut ausgerüstet sind. Vor längeren Fahrten also immer voll aufgeladenes Handy, Decken, Handschuhe, Mützen, Schals und Thermokanne einpacken!

Und nun gute Fahrt!

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Mit diesen Tipps kommt Ihr Auto gut durch den Winter
Verena Reuber

Social Media Managerin bei der R+V24; bloggt hauptsächlich über Autos, Fragestellungen aus der Versicherung und sämtliche Facetten der Mobilität.

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Kommentare

Rena

09:14 31.05.2012

Der Winter ist zwar nun schon wieder vorbei, aber der nächste kommt in ein paar Monaten schon wieder. Für den bin ich aber nun wohl gewappnet, dank diesem tollen Artikel. Besonders der letzte Tipp mit der Decke und Thermoskanne werde ich beherzigen. Im Winter kommt es ja leider öfter einmal zum langen Stau, weshalb solche Kleinigkeiten dabei durchaus nützlich sind und im Auto nicht viel Platz weg nehmen.