Networking – Was man investieren sollte, was es bringt und wie man zum guten Netzwerker wird

Networking – Was man investieren sollte, was es bringt und wie man zum guten Netzwerker wird
15. Jul 2013

von Katharina Zehner

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Häufig hört man von der Kraft des Vitamin B, Geschäftskontakten und der Wichtigkeit eines guten Netzwerks. Doch was bringt ein zielgerichtetes, berufliches Networking und welche Methoden gibt es, um ein erfolgreiches Netzwerk aufzubauen?

Ein gutes Netzwerk kann sich auszahlen – neben der Qualifikation ist vor allem das Netzwerk wichtig für den beruflichen Erfolg.

Dieses Wissen können Sie sich zu Nutze machen und intensiv am Aufbau eines guten Netzwerks arbeiten.

Intensive Pflege ist essenziell

Dabei gilt es zunächst zu sondieren welche Kontakte wirklich wichtig sind und Ihnen eventuell einmal behilflich bei der Jobsuche etc. sein könnten. Diese Kontakte gilt es nachhaltig zu pflegen.

Die beste Möglichkeit für den gezielten Netzwerkaufbau ist ein ehrliches Interesse an anderen Persönlichkeiten. Was machen die wichtigen Kontakte beruflich und in ihrer Freizeit, haben Sie Kinder? Über gleiche Lebensumstände oder Interessen fällt es leichter ein Gespräch zu beginnen.

Bei weniger wichtigen Kontakten reicht es aus, zweimal im Jahr eine persönliche E-Mail zu schreiben und gegebenenfalls zum Geburtstag zu gratulieren. Dies fällt, mit Hilfe der Sozialen Netzwerke nicht schwer und zeigt, dass Sie in Kontakt bleiben möchten.

Es gibt auch Kontakte, die Ihnen auf den ersten Anschein beruflich nicht weiter helfen können, die aber leicht zu pflegen sind und gegebenenfalls selbst über ein großes Netzwerk verfügen.

Netzwerken zahlt sich aus 

Mittlerweile ist es nicht mehr nur für Unternehmer und Selbstständige wichtig ein gutes Netzwerk aufzubauen. Auch Arbeitnehmer sollten sich als Netzwerker versuchen, denn die meisten Jobs werden nicht mehr auf Lebenszeit vergeben.

Viele Stellen werden in Deutschland aufgrund von persönlichen Empfehlungen besetzt. Daher ist es wichtig, sich nicht erst im Fall der Fälle, z.B. bei bevorstehendem Jobverlust, sondern schon im Vorfeld ein gutes Beziehungsgeflecht aufzubauen.

Richtig gemacht, ist Netzwerken eine tolle Sache, denn man arbeitet mit Menschen zusammen, mit denen man in gutem persönlichen Kontakt steht.

5 Tipps für das erfolgreiche Netzwerken

  1.  Geben ist seliger denn nehmen oder „Eine Hand wäscht die andere“. Das bedeutet, dass Networking keine Einbahnstraße ist, in der nur einer profitiert und der andere nur gibt. In einer gelungenen Networking-Beziehung, ergeben sich für beide Parteien Vorteile.
  2. Je größer das Netzwerk, desto größer der Effekt. Aber:
  3. Qualität vor Quantität. Entscheidend für den Erfolg des Netzwerkens ist, dass es nicht um das wahllose Anhäufen von Kontakten geht, sondern darum, ein zielgerichtetes Konstrukt von wertvollen Beziehungen aufzubauen.
  4. Wie der Name schon sagt, geht es beim Networking eben auch um Arbeit. Kontakte wollen daher gepflegt und intensiviert werden und das ist mit Zeitaufwand verbunden.
  5. Nutzen Sie die Kraft der digitalen Medien und der sozialen Netzwerke. Diese helfen Ihnen Kontakte sehr unkompliziert und über Ländergrenzen hinweg zu pflegen.

Wir hoffen, wir konnten Sie davon überzeugen, wie sinnvoll es ist zu netzwerken und Ihnen auch verdeutlichen, dass ein gutes Netzwerk vor allem Eines ist: Ein Beziehungsgeflecht zu vielen interessanten Menschen.

Haben Sie bereits ein gutes Netzwerk, suchen aber trotzdem noch nach dem richtigen Job? Dann schauen Sie doch mal in unserer Jobbörse vorbei.

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Networking – Was man investieren sollte, was es bringt und wie man zum guten Netzwerker wird
Katharina Zehner

Mitarbeiterin Personalmarketing; bloggt über Personal- und Karrierethemen im Allgemeinen sowie Berufsbilder und Hinter den Kulissen Eindrücke bei der R+V.

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Kommentare

Hans Steup / http://www.versicherungskarrieren.de

18:41 15.07.2013

Weil Du vorab nie wissen kannst, wer wann einen heißen Tipp für Dich hat, könntest Du Nummer 3 auch als „Qualität UND Quantität“ lesen.

Das bedeutet nicht, dass Du täglich wahllos 500 Kontaktanfragen bei XING starten solltest. Deine Zeit ist begrenzt, weshalb Du nicht umher kommst, eine Auswahl zu treffen.

Allerdings solltest Du jede Kontaktanfrage eines echten Menschen, die an Dich gestellt wird, akzeptieren. Ohne Ausnahme. Denn: Man weiß ja nie …

Außerdem zeigen Untersuchungen, dass die wertvollsten Tipps nicht von den (wenigen) direkten Kontakten ‚ersten Grades‘ kommen, sondern von den vielen Kumpels der Kumpels der Kumpels.

Etwas zum Weiterlesen: http://de.slideshare.net/Vocus/more-followers-more-engagement-less-time-with-guy-kawasaki

– Hans Steup, Berlin