Hurra – ich werde Patenonkel!

Hurra – ich werde Patenonkel!
28. Mrz 2018

von Suitbert Monz

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Eine Patenschaft für ein Kind zu übernehmen, ist eine in allen Belangen große Aufgabe. Welche Fragen sich der zukünftige Pate stellt und wie er dieses Amt auskleiden möchte, ist ganz individuell. Wir zeigen an einem Beispiel, welche Aspekte von Bedeutung sein können.

Ich fühle mich geehrt als meine Schwägerin mich fragt: „Würdest Du die Patenschaft für unseren Sohn übernehmen?“ Den vier Wochen alten Säugling im Arm haltend, sind meine väterlichen Gefühle wie auf Knopfdruck wieder voll eingeschaltet und präsent. „Sehr gerne“, höre ich mich verzückt sagen und grinse über beide Ohren.

Später auf dem Nachhauseweg denke ich immer wieder: „Hurra, ich werde zum ersten Mal Patenonkel!“ Gleichzeitig jedoch wird mein Verantwortungsbewusstsein aktiviert. Was ist das Beste für das Kind? Wie will ich diese Rolle ausfüllen und wie werde ich ihr gerecht?

Gemeinsame Zeit

In erster Linie möchte ich Zeit mit dem kleinen Lukas verbringen, das steht für mich schon mal fest. Wie gut, dass die Familie nur eine knappe halbe Stunde von uns entfernt wohnt. Es ist demnach nicht besonders aufwändig, Lukas zu besuchen und mit ihm eine Runde im Kinderwagen und später dann vielleicht auf dem Laufrad zu drehen. Gleichzeitig entlaste ich damit ja auch meine Schwägerin und meinen Schwager, die dann mal kurz Zeit für sich haben.

Doch was ist mit der ursprünglichen Bedeutung des Paten? Welche Rolle spielt der christliche Glauben zwischen Kind und Paten? Sowohl ich als auch Lukas´ Familie sind katholisch, doch ich kann mich nicht erinnern, dass wir uns über dieses Thema schon mal länger unterhalten haben. Damit ich weiß, was die Eltern von Lukas in diesen Belangen von mir erwarten, werde ich noch einmal mit ihnen sprechen.

Vorsorgen fürs Patenkind

Wenngleich ich zum ersten Mal Patenonkel werde, habe ich doch auch eigene Erfahrungen an meine Paten. Insbesondere die Tatsache, dass mir meine Patentante Irmgard zu meiner Konfirmation ein Sparbuch mit einer für mich als Teenager beträchtlichen Summe überreichte, werde ich wohl niemals vergessen. Ich ließ das Geld damals auf dem Konto und kaufte mir mit 18 davon mein eigenes Auto. Geschenke machen gehört für mich also irgendwie auch zum guten Patenamt. Doch das klassische Sparbuch ist nicht mehr besonders aktuell und angesichts des Zinssatzes auch nicht lukrativ.

Möglich wäre die Anlage eines Bausparvertrages oder einer Lebensversicherung. Ich stoße bei meinen Recherchen zur Kindervorsorge auf eine interessante Kapitalanlage, die flexibel einzuzahlen und nicht zweckgebunden ist. Außerdem wäre auch ein Kinderrundumschutz möglich.

Persönliche Bindung

Ehe ich mich jedoch final für eine Geldanlage entscheide, möchte ich Lukas zunächst etwas Persönliches von mir schenken. Ich erinnere mich, auf unserem Dachboden noch einen kleinen Koffer mit aussortierten Lieblingsstücken aus den Kinderzimmern meiner Töchter zu haben. In einer kleinen Pappschachtel finde ich, wonach ich gesucht habe. Das zusammengefaltete Mobile mit kleinen, bunten Holzvögeln hing früher schon über meinem Kinderbett. Alles Weitere wird sich ergeben, wenn wir uns besser kennenlernen und nach und nach eine persönliche Bindung aufbauen. Erst dann wird sich nämlich zeigen, was das genau Passende von mir als Patenonkel für Lukas ist.

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Hurra – ich werde Patenonkel!
Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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