Projektwoche unserer Azubis – mit Scrum Methode zu eigenen Videos

Projektwoche unserer Azubis – mit Scrum Methode zu eigenen Videos
14. Mai 2018

von Anna Lena Schwartz

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Erstmals lud die R+V 14 Nachwuchskräfte aus ganz Deutschland ein, um die agile Projektmethode Scrum zu erlernen. Innerhalb von zwei Wochen entstanden zwei tolle Filme!

Die interaktive Methode Scrum eignet sich für komplexe Problemstellungen, für die zwar das Ziel definiert, der Weg dahin jedoch unklar ist. Ein Scrum-Team besteht aus drei Rollen: Der Product Owner gibt die Rahmenbedingungen vor und ist für das Ergebnis verantwortlich. Der Scrum Master sorgt für die Einhaltung der Scrum Methode und ist die Schnittstelle des Entwicklungsteams zum Unternehmen. Das interdisziplinäre Entwicklungsteam arbeitet in den sogenannten Sprints selbstorganisiert am Projektergebnis.

Der Auftrag: Ein Azubi-Imagefilm und ein Making-Of in 10 Tagen

Azubi VideoDie Nachwuchskräfte teilten sich in zwei Teams ein. Jedes Team erstellte einen Film. Nadja Sauerwein und Oliver Gödel, die zuständigen Betreuer in der Erstausbildung, nahmen die Rolle des Product Owners ein und standen bei Fragen und Problemen zur Seite. Die Nachwuchskräfte besetzten die Rollen des Scrum Masters und des Entwicklungsteams. Das Projekt fand in der R+V Akademie in Wiesbaden statt. Die beschreibbaren Wände, die Freiflächen und die modernen Schulungsräume unterstützen die kreative Arbeit.

Scrum Masterin Alexandra Köhler im Interview

Frau Köhler, was war die größte Herausforderung für Sie in der Rolle des Scrum Masters?

Keiner von uns hatte je mit Scrum gearbeitet. Die größte Herausforderung war es, für die korrekte Umsetzung der Scrum-Struktur zu sorgen. Eine externe Beraterin half mir, mich tiefer in die Methode einzuarbeiten. Mit steigender Kompetenz fiel es mir leichter, das Entwicklungsteam bei der Einhaltung der Methode zu unterstützen.

Hatten Sie als Scrum Master weitere Aufgaben?

Ich organisierte Arbeitsmaterialien, beseitigte Hindernisse und schützte das Team vor unberechtigten Eingriffen während der eigentlichen Projektarbeit. Außerdem vermittelte ich zwischen Product Owner und dem Team. Ausdrücklich nicht Aufgabe des Scrum Masters ist die eigentliche Projektarbeit. Es war neu für mich, eigene Ideen zurückhalten zu müssen.

Wurde Ihre Erwartungen an die Arbeit mit der Scrum Methode erfüllt?

Ja, durchaus. Ich lernte viel über die Elemente von Scrum, die Dynamik in interdisziplinären Teams und was es bedeutet, als Scrum Master mit vielen Schnittstellen zusammenzuarbeiten. Ich kenne nun viele Vorteile, aber auch einige Herausforderungen und kann besser einschätzen, wann und für wen sich der Einsatz von Scrum eignen könnte – und wann ein klassisches Projektmanagement sinnvoller ist.

Die Arbeit im Scrum Entwicklungsteam: Julia Hoffmann im Interview

Frau Hoffmann, worin bestand ihre Aufgabe als Mitglied des Entwicklungsteams?

Ich war gemeinsam mit fünf weiteren Nachwuchskräften für die Erstellung eines Making-Of Films verantwortlich. Ziel unseres Films war es, die Anwendung von Scrum am Beispiel des Imagefilms zu zeigen. Über einen Zeitraum von zehn Tagen hinweg arbeiteten wir gemeinsam an der Ideenfindung für das Making-Of und im Anschluss an allen anstehenden Dreh- und Schnittarbeiten.

Hat die Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams gut funktioniert?

Ja, die interdisziplinäre Zusammenarbeit hat sehr gut funktioniert. Hilfreich war vor allem, dass uns die Product Owner jederzeit für Feedback zur Verfügung standen und es uns so ermöglichten, unsere eigenen Ideen optimal zu realisieren. Dadurch ist es uns gelungen, innerhalb kürzester Zeit und mit viel Spaß ein tolles Ergebnis auf die Beine zu stellen.

Welche Erfahrungen konnte Sie aus dem Projekt mitnehmen?

Durch das Filmprojekt habe ich gelernt, dass es hilfreich sein kann, altbekannte Arbeitsstrukturen aufzubrechen und sich an neue Dingen zu probieren. Die erlernte Scrum Methode hat uns durchweg als Leitfaden gedient und es uns ermöglicht, unsere Ideen strukturiert umzusetzen. Abschließend lässt sich sagen, dass mir das Projekt viel Freude bereitet hat und ich die Erfahrungen und die entstandenen Freundschaften nicht missen möchte.

Fazit

Das Projekt war insgesamt ein voller Erfolg. Die Nachwuchskräfte erlernten Scrum als moderne und agile Möglichkeit, Projekte zu bearbeiten. Dieses Wissen wird nun an Fachabteilungen und Interessenten weitergegeben. Außerdem entstand ein authentischer Imagefilm, der zukünftig vom Personalmarketing der R+V ergänzend eingesetzt wird. Mit dem Making-Of bewirbt sich R+V beim Bildungspreis InnoWard 2018 des BWV zum Thema „Agile Sprints“.

[Gastbeitrag von Alexandra Köhler und Julia Hoffmann, Azubis R+V]

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Projektwoche unserer Azubis – mit Scrum Methode zu eigenen Videos
Anna Lena Schwartz

Mitarbeiterin Personalmarketing; bloggt über Karrierethemen und gibt Einblicke hinter die Kulissen der R+V als Arbeitgeber.

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