Richtiges Heizen im Winter

Richtiges Heizen im Winter
13. Dez 2013

von Suitbert Monz

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Vom richtigen Heizverhalten hängt viel ab: das persönliche Wohlbefinden, Schimmelbildung und die Nebenkostenabrechnung. Doch wie heizt man eigentlich richtig und was sollte man unbedingt vermeiden?

Grundsätzlich gilt: Stoßlüften bei heruntergedrehter Heizung mit weit geöffneten Fenstern – je nach Bedarf zwei bis vier Mal täglich jeweils fünf bis fünfzehn Minuten –  ist sinnvoller, als das Fenster den ganzen Tag gekippt zu haben.

Dabei entweicht nämlich neben der Raumfeuchtigkeit, die durch das Lüften hinausbefördert werden soll, zu viel Heizenergie. Das kann sich dann auf die Heizkosten auswirken.

Wann soll die Heizung laufen?

Um hohen Energieaufwand und Schimmelbildung vorzubeugen empfiehlt die Stiftung Warentest, immer eine Grundwärme in der Wohnung zu halten, die Heizung also auch nachts und bei längerer Abwesenheit tagsüber nicht vollständig abzudrehen.

Wer dann nämlich die Wohnung schnell aufheizen will, verbraucht damit mehr Energie als eine niedrig aufgedrehte Heizung, die den ganzen Tag über Wärme abgibt.

Außerdem kann durch eine ausgeschaltete Heizung der Nährboden für Schimmel gelegt werden, denn kalte Luft nimmt weniger Feuchtigkeit auf als warme. Diese Feuchtigkeit setzt sich dann an der kältesten Stelle des Raumes – in der Regel sind das die Außenwände – ab und lässt Schimmel entstehen.

Angemessene Raumtemperaturen

Das Temperaturempfinden ist bei jedem unterschiedlich. Manch einem machen 17 Grad nichts aus, andere hören erst bei 24 Grad auf zu frösteln. Die Verbraucherzentrale gibt in ihrer Broschüre unter dem Energieaspekt folgende Temperaturen an, die idealerweise in der Wohnung herrschen sollten:

  • Wohnbereich und Küche – 19 bis 21 Grad
  • Badezimmer – 21 bis 23 Grad
  • Schlafzimmer – 18 Grad

Das sollte vermieden werden

Das Umweltbundesamt warnt davor, nur einen Teil der Wohnung zu heizen, dessen Wärme sich dann auf die restlichen Räume übertragen soll, um Energie zu sparen. Mit der warmen Luft gelangt zu viel Feuchtigkeit in die kalten Räume, die sich dann wieder an den Wänden festsetzt und Schimmel hervorrufen kann.

Außerdem sollte man immer darauf achten, dass die Heizkörper nicht durch Vorhänge oder Möbel bedeckt sind, wodurch das vollständige Beheizen des Zimmers verhindert wird.

Weitere Tipps zum Thema Lüften gibt es auf unserer Homepage.

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Richtiges Heizen im Winter
Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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Kommentare

Wir haben auch die Heizung in der Regel an. Zwar nicht auf volle Kraft, aber immer so auf Stufe zwei oder drei. Bisher hatten wir auch nie mit Schimmel zu kämpfen.

Die Tipps sind wirklich sehr gut für jemanden, der da nicht so viel Ahnung hat!

Schimmel im Haus – was tun? - R+V BlogR+V Blog / https://www.ruv-blog.de/schimmel-im-haus/

09:01 05.11.2014

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