Sabbatical – einfach mal innehalten

Sabbatical – einfach mal innehalten
24. Aug 2015

von Katharina Zehner

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Für viele ist es ein lang gehegter Traum: ein halbes oder gar ein ganzes Jahr aus dem Berufsleben aussteigen und den Alltag hinter sich lassen. Eine Weltreise machen, ein Studium beginnen oder mal so richtig Zeit für die Familie zu haben. Das alles kann man während eines Sabbaticals tun. Wichtig dabei ist eine gute Vorbereitung und Planung.

Viele von uns kennen das. Jeden Tag aufs Neue ins Büro. Selten kommt man vor 19 Uhr nach Hause und am Wochenende werden auch noch E-Mails gecheckt. Das Bisschen Zeit, das übrig bleibt, wird dem Partner, der Familie oder Freunden gewidmet. Zeit für persönliche Entwicklung oder Hobbys bleibt oft keine.

Das Sabbatjahr

Immer häufiger hören wir dann von jemandem, der jemanden kennt, der einfach mal ein Jahr ausgesetzt hat – ein Sabbatical eingelegt hat – und wir denken uns: Ja, das wär’s! Endlich vier Monate durch Neuseeland reisen, mit der Familie ein halbes Jahr nach Irland gehen oder die Weiterbildung machen, die uns im Job wirklich weiter bringen würde.

Ob das auch was für mich wäre? Geht das überhaupt? Was sagt mein Partner? Und vor allem: Was sagt mein Chef zu der Idee?

Zunächst sollten Sie all diese essenziellen Dinge klären: Bietet Ihr Unternehmen die Möglichkeit einer Auszeit überhaupt an und wenn ja, was genau möchten Sie während der Auszeit machen? Was soll Ihr Ziel sein?

Richtige Planung

Ganz wichtig ist es, ein Sabbatical richtig zu planen, um nicht in ein Loch zu fallen und nicht zu wissen, was man mit der neuen Freiheit anfangen soll.

Überlegen Sie sich, was sie schon immer einmal machen wollten und aufgrund der täglichen Arbeitsbelastung nie anfangen konnten.

Die meisten nutzen ein Sabbatical für eine Weiterbildung oder eine lange Reise. Die freie Zeit sollte auf jeden Fall dazu genutzt werden, etwas Neues zu lernen oder ein gewisses Ziel zu verfolgen. Diesen Anspruch sollten Sie nicht aus den Augen verlieren.

Finanziell absichern

So schön sich eine Auszeit vom Job anhört – dieser „Luxus“ muss auch finanziert werden. Schließlich können es sich die wenigsten von uns leisten, monatelang kein Gehalt zu beziehen. Die richtige Finanzierung sollte daher schon früh im Vorfeld sichergestellt werden.

Manche Unternehmen bieten passend zum Sabbatical Finanzierungsmodelle an. So arbeitet man beispielsweise ein halbes Jahr Vollzeit bei halbem Gehalt und bekommt dann in der sechsmonatigen Auszeit auch ein halbes Gehalt.

Andere finanzieren ein Sabbatical durch einen Bankkredit oder haben im Vorfeld dafür gespart.

Vorurteile

Viele Menschen verzichten auf die Möglichkeit einer Auszeit – auch wenn es theoretisch möglich wäre – aus der Befürchtung heraus, von der Gesellschaft als faul oder arbeitsscheu eingestuft zu werden. Lange galt die Meinung: Wer eine Auszeit braucht, ist der Arbeitswelt nicht gewachsen.

Heutzutage hat sich diese Meinung gewandelt. Immer mehr Menschen legen Wert auf die persönliche Entwicklung und immer mehr Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern daher die Möglichkeit eines Sabbaticals als Teil eines modernen und flexiblen Arbeitszeitmodells an.

Auch die R+V hat das Modell Auszeit eingeführt, in dem Mitarbeiter eine sechs- bis zwölfmonatige Auszeit nehmen können. Das Tolle für R+V Mitarbeiter ist, dass dazu passende Finanzierungsmodelle angeboten werden.

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Sabbatical – einfach mal innehalten
Katharina Zehner

Mitarbeiterin Personalmarketing; bloggt über Personal- und Karrierethemen im Allgemeinen sowie Berufsbilder und Hinter den Kulissen Eindrücke bei der R+V.

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