Säbelzahntiger hilft bei der Digitalisierung

Säbelzahntiger hilft bei der Digitalisierung
12. Feb 2018

von Anna Lena Schwartz

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Neues macht Angst und die besiegt man am ehesten, wenn man sich dem Unbekannten stellt und sich auf die Digitalisierung einlässt. Digitalisierung wird unsere Welt verändern. Keine Frage: Sie wird unsere Arbeitswelt umkrempeln. Das Schöne daran: Die Zukunft gestalten wir selbst.

Angst ist ein Gefühl, das jeder kennt – leider. Wir alle könnten gerne darauf verzichten. Geht aber nicht. Wegen der Evolution. Ohne den Säbelzahntiger würde es uns nämlich gar nicht geben: Wenn der unseren Urahnen auf den Fersen war, konnten die rennen wie die Hasen. Dank Adrenalin, das den Körper in einen Alarmzustand versetzt. Das Hormon hilft uns zu überleben.

Angst um den Job?

Der Säbelzahntiger ist schon lange ausgestorben, die Angst aber geblieben. Ihr Auslöser lauert nicht mehr im Gebüsch, sondern kommt von allen Seiten auf uns zu: Digitalisierung. Sie ist überall. Nimmt sie uns unseren Job? Wegrennen ist keine Option. Wohin auch? Am besten stellt man sich dem Ganzen.

Vernetztes Denken

Das ist gar nicht so schwer, denn die Digitalisierung kommt in Häppchen. Sich anzupassen und  zu lernen, sich in der digitalen Welt zurechtzufinden, ist das Wichtigste. Wir müssen lernen, vernetzt zu denken. Über Aufgaben und die Abteilung hinaus. Silos werden verschwinden und eine neue Unternehmenskultur entstehen. Wir, die Mitarbeiter sind es, die Digitalisierung gestalten. So geht auch die R+V voran mit der Durchführung einer Denkwerkstatt, mit der Gründung eines Innovation Labs und der Einrichtung zwei neuer Bereiche – digitale Transformation und strategisches Kundenmanagement. Außerdem tauschen sich Mitarbeiter und Führungskräfte bei regelmäßigen CoffeeTalks in einer lockeren Runde zu einem Thema aus. In Zukunft sollen bei der R+V der Kunde und die Kundenprozesse in den Fokus gestellt werden. Der Kunde soll seinen präferierten Kommunikationsweg selbst wählen und bestmöglich beraten werden – ob digital oder stationär.

Zukunft der Arbeit

Das Internet wird zum Dreh- und Angelpunkt unseres Lebens, das weitgehend mobil sein wird. Wir lösen uns vom Schreibtisch. Der kann künftig überall stehen, weil wir von jedem Ort aus unsere Aufgaben erledigen können. Die Zukunft der Arbeit wird spannend und sollte uns keine Angst machen.

Digitalisierung gegen den Demografiewandel

In zehn, fünfzehn Jahren wird ein massiver Mangel an Arbeitskräften auftreten, weil es an Nachwuchs fehlt. Macht vielleicht gar nichts, wenn Digitalisierung den Demografiewandel kompensiert und Maschinen und Computer Routineaufgaben übernehmen. Eine schöne Vorstellung. Auch, dass Digitalisierung bei der Arbeit unterstützt – und sie nicht wegnimmt.
Kennen Sie das Drama Angst essen Seele auf von Rainer Werner Fassbinder? Wenn nicht, macht es nichts. Zusammenfassung des Films: Neues macht nur so lange Angst, bis es nicht mehr neu ist.

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Säbelzahntiger hilft bei der Digitalisierung
Anna Lena Schwartz

Mitarbeiterin Personalmarketing; bloggt über Karrierethemen und gibt Einblicke hinter die Kulissen der R+V als Arbeitgeber.

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