Schimmel im Haus – was tun?

Schimmel im Haus – was tun?
5. Nov 2014

von Suitbert Monz

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Die kalte Jahreszeit naht – und mit ihr die erhöhte Schimmelgefahr in Haus und Wohnung. Eine zu hohe Konzentration des Schimmelpilzes kann die Gesundheit gefährden, deswegen sind eine korrekte Beseitigung und Vorbeugung unerlässlich.

Für Schimmelpilze in Wand und Decke gibt es verschiedene Ursachen. Sie können zum einen in der Bausubstanz liegen, beispielsweise, wenn die Wände nach Baumaßnahmen nicht genügend getrocknet wurden, oder bei Rissen im Mauerwerk. Zum anderen kann Kondenswasser an kalten Wänden bei schlecht gedämmten Häusern auftreten.

Auch das Fehlverhalten des Mieters kann mitunter zu Schimmelbefall führen. Zu viele große Pflanzen oder Aquarien können genauso Schuld sein wie grundsätzliches falsches Lüften oder Heizen.

Beseitigung des Schimmels

Kleinere Befälle bis zu einem halben Quadratmeter können auch von Laien entfernt werden. Findet sich allerdings großflächiger Schimmel, sollte eine Fachfirma beauftragt werden, die sich beispielsweise auf Schadstoffsanierung spezialisiert hat.

Wer dem Pilz selbst zu Leibe rückt, sollte darauf achten, dass er ihn gründlich und restlos entfernt, denn sonst besteht die Gefahr, dass dieser immer wieder an denselben Stellen auftritt. Hierzu sollte die befallene Stelle mit 70-prozentigem Alkohol aus der Apotheke gereinigt werden. Dieser ist weniger gesundheitsgefährdend als chemische Fungizide und oft wirksamer.

Dem Schimmel vorbeugen

Sind die baulichen Voraussetzungen nicht gegeben, wird die Schimmelvorbeugung schnell zum Kampf gegen Windmühlen. Wenn schlechte Isolierung oder marode Wände die Ursache sind, gilt es, diese nach Maßgabe der aktuellen DIN-Normen zu modernisieren, um den Schimmel dauerhaft fernzuhalten.

Darüber hinaus ist der Mieter zu regelmäßigem und richtigen Lüften angehalten. Einige Male am Tag das Fenster weit aufzumachen („Stoßlüften“) ist effektiver, als den ganzen Tag das Fenster gekippt zu haben. Letzteres kann sogar zur Schimmelbildung beitragen, beispielsweise wenn der Fenstersturz über dem gekipptem Fenster zu sehr auskühlt. Mittels der Stoßlüftung kann die feuchte Luft am schnellsten entweichen. Dies sollte besonders in Räumen geschehen, in denen sich durch Aktivitäten besonders viel Luftfeuchtigkeit ansammelt, wie in Küche, Bad und Schlafzimmer. Auch sollten die Räume nicht zu kalt werden, um die angesprochene Kondensation von Feuchtigkeit auf kalten Wänden zu vermeiden und große Schränke etwas von Außenwänden abgerückt werden, um dahinter eine Luftzirkulation zu gewährleisten.

Springt bei Schimmelbefall die Versicherung ein?

Schimmelbildung durch bauliche Mängel ist nicht in jedem Fall ein nicht versicherbarer Schaden. Allerdings kann die Wohngebäudeversicherung eingeschaltet werden, wenn der Schimmel als Folge von einem versicherten Leitungs- oder Hochwasserschäden eintritt.

Hatten Sie bereits mit Schimmelbefall zu kämpfen? Teilen Sie in den Kommentaren Ihre Tipps, wie Sie ihn losgeworden sind.

Wenn Sie sich umfassender über die Wohngebäudeversicherung der R+V informieren möchten, besuchen Sie unsere Webseite.

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Schimmel im Haus – was tun?
Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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