Smarter Schutz vor Einbrechern

Smarter Schutz vor Einbrechern
20. Jun 2018

von Suitbert Monz

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Bald beginnt die schönste Zeit des Jahres: die Urlaubszeit. Gleichzeitig freuen sich auch die Einbrecher auf leere Wohnungen und wenig Aufmerksamkeit. Intelligente Lösungen für das Smart-Home sorgen für mehr Sicherheit und lassen mich mein Zuhause sogar vom Badestrand aus beobachten. Ein Überblick über die modernen Möglichkeiten des Einbruchschutzes.

Auch ich kann meinen Urlaub in wenigen Wochen kaum erwarten. Doch der Gedanke daran, am Mittelmeer zu entspannen, während ein fremder Mensch meine Abwesenheit nutzt und in meinem Hausrat wühlt, trübt meine Vorfreude. Als Technik-Fan habe ich natürlich schon einmal von den “smarten” Lösungen zum Einbruchschutz gehört – aber was leisten diese konkret?

Mechanische Grundsicherung ist Pflicht

Eine Faustregel besagt: Wenn ein Langfinger es nicht innerhalb von drei Minuten in die Wohnung schafft, gibt er für gewöhnlich auf. Eine mechanische Grundsicherung – etwa durch einbruchhemmende Fenster und Türen, Sicherheitsschlösser oder eine entsprechende Verglasung – hält den Einbrecher erst einmal auf und sorgt für einen wertvollen Zeitgewinn.

Eine smarte Hausüberwachung ergänzt diesen Schutz optimal. So sorgen Bewegungsmelder schon beim Annäherungsversuch dafür, dass der Dieb entweder mit Licht, akustischen Signalen oder der Zuschaltung einer Videokamera abgeschreckt wird. Ein weiterer Vorteil daran: Die Aufnahmen der Kamera können sogar später als Beweis verwendet werden und der Polizei bei der Aufklärung helfen.

Staubsauger-Sound per Fingertouch

So weit, so smart. Aber was Einbrecher am meisten abschreckt, ist das Gefühl der Anwesenheit. Und die kann man dank moderner Technik ganz einfach simulieren. Per App kann ich zum Beispiel die Rollläden und Lampen von überall steuern oder per Zufallstimer aktivieren.

Es geht noch weiter: Über smarte Lautsprecher wird Hundegebell, Staubsaugergeräusche oder Musik abgespielt. Moderne Überwachungskameras geben mir per Touch ein kristallklares Bild aus meinem Wohnzimmer. Und wenn es doch ein Langfinger in meine Wohnung geschafft und die elektrischen Türkontakte unterbrochen hat, werde ich per Push-Nachricht informiert.

Virtuelle Einbrecher: So haben Hacker keine Chance

Bei so vielen Möglichkeiten für einen intelligenten Einbruchschutz fühle ich mich schon deutlich sicherer. Aber was, wenn die ein technikversierter Dieb sich ganz einfach in mein smartes Zuhause hackt und alle Sicherheitsmaßnahmen ausschaltet?

Hier empfiehlt es sich, die installierte Technik vorher genau zu vergleichen und besonders auf die Sicherheitstests unabhängiger Prüfinstitute zu achten. Sichere Passwörter sollten ebenso selbstverständlich sein wie regelmäßige Updates. Und wer auf eine Kombination verschiedener Anbieter für sein Smart Home setzt, schützt sich in der Regel auch vor den “virtuellen Einbrechern”.

Intelligent abgesichert in den Urlaub

Dank der intelligenten Lösungen für den Einbruchschutz kann ich meinen Urlaub also voll genießen. Und auch für den Rest des Jahres bin ich auf der sicheren Seite – schließlich wird laut einer Statistik alle dreieinhalb Minuten in Deutschland eingebrochen. Da schalte ich lieber von unterwegs meinen Staubsauger an.

Mehr zum Thema Bauen und Wohnen erfahren Sie im Ratgeber.

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Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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