SmartHome: Schlaues Haus (1)

SmartHome: Schlaues Haus (1)
29. Sep 2015

von Suitbert Monz

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Mit nur einem „Wischer“ auf meinem Smartphone fahre ich die Rollläden herunter, steuere verschiede Lichtszenarien, regle die Heizung oder begrüße den Postboten an der Tür. Dabei ist es völlig egal, ob ich auf dem heimischen Sofa sitze oder mich am Ende der Welt befinde. Mein Haus ist schlau – oder wie man heute sagt: es ist ein SmartHome.

Die Meisten in meinem Freundeskreis haben noch „dumme Häuser“. Dort gibt es Lichtschalter, Rollladengurte, der Rasenmäher muss noch per Hand durch den Garten geschoben werden, und die Heizung lässt sich nur im Heizungskeller bedienen. „Dumm“ ist natürlich nicht ernst gemeint. Denn viele Häuser funktionieren heute noch genau so.

Vernetzte Kaffeemaschine wird Alltag

Intelligente Haussteuerung ist jedoch kein Hobby von Technikfreaks, sondern die Vernetzung des eigenen Zuhauses liegt im Trend. Die IT-Marktforschungsfirma Gartner schätzt, dass 100 bis 200 Millionen Haushalte weltweit vernetzte Geräte besitzen. Zum Jahr 2020 soll die Zahle auf 500 bis 700 Millionen steigen.

Die Internationale Funkausstellung IFA Anfang September in Berlin zeigt, dass die Möglichkeiten scheinbar unbegrenzt sind, das Potenzial enorm: So reagieren beispielsweise Heizung, Klimaanlage oder Kaffeemaschine wie beim Bettsensor SLEEPsense schon auf das Schlafverhalten des Bewohners.

SmartHome: einfache Installation

Immer mehr SmartHome-Lösungen erleichtern mir das tägliche Leben, geben mir Sicherheit und helfen mir Energie zu sparen. Doch welches SmartHome-Gadget passt zu mir, und wie einfach kann ich es in mein bestehendes Wohnumfeld integrieren?

Anbieter von „smarter“ Haustechnik gibt es viele, die SmartHome-Vernetzung unter den verschiedenen Herstellern ist dagegen noch ausbaubar. Oft fehlt eine gemeinsame Plattform oder Schnittstelle, und man muss sich für ein System eines Herstellers entscheiden. Nur selten, wie beispielsweise bei DigitalSTROM oder neuerdings bei RWE SmartHome, lassen sich herstellerunabhängige Geräte integrieren.

Bei fast allen Anbietern fallen dagegen für die Installation kaum große Umbaumaßnahmen an. „Plug and Play“, wie es so schön heißt – die meisten SmartHome-Geräte lassen sich einfach installieren und via WLAN ans heimische Netzwerk andocken.

Generationsübergreifende Faszination

Auch wenn meine Oma meint, der Weg zum Lichtschalter würde ihr gut tun, ist die alte Dame gerade vom Sicherheits- und Energiesparaspekt der intelligenten Haussteuerung begeistert. Sie geht beruhigter einkaufen. Denn die Sorge, ob sie Fenster und Türen beim Verlassen geschlossen hat oder ob die Heizung zu hoch gedreht ist, beantwortet ihr Smartphone. Ja, sie hat wirklich eins.

SmartHome macht vor keiner Generation halt. Doch auch meine Großmutter hat bei der Fülle der SmartHome-Produkte, die auf den Markt geschwemmt werden, ein wenig den Überblick verloren. Daher werden wir für sie, für meine Freunde mit den „dummen Häuser“ und für alle anderen SmartHome-interessierten Blogleser in Zukunft verschiedene SmartHome-Gadgets hier auf dem Blog genauer vorstellen. Seid gespannt!

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SmartHome: Schlaues Haus (1)
Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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Kommentare

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09:33 16.12.2015

[…] via WLAN leicht in das „mobile Leben“ und das möglicherweise bereits vorhandene SmartHome integrieren. Zudem sind diese Systeme wie DoorBird, Ring, SkyBell oder Chui auch noch preiswerter […]