Wie surfen Kinder sicher im Netz?

Wie surfen Kinder sicher im Netz?
5. Mrz 2015

von Suitbert Monz

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Im Internet haben Kinder die Möglichkeit, sich umfassender über schulische Themen zu informieren, zu spielen und mit anderen Kindern in Kontakt zu kommen. Es birgt aber auch Gefahren: neben Erotik- und Gewaltseiten gibt es auch viele weitere Webseiten und Personen, vor denen es Kinder zu schützen gilt. Darüber hinaus ist der Umgang mit den eigenen Daten ein Thema.

Man sollte die Kinder schrittweise mit dem Internet vertraut machen. Dazu ist es zum einen sinnvoll, sie in die wichtigsten Funktionen und Begrifflichkeiten einzuführen und zum anderen, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen.

Was muss mein Kind im Vorhinein wissen?

Es gilt, das Kind für bestimmte Dinge zu sensibilisieren. Vor allem sollte es niemals seinen richtigen Namen und die eigene Adresse preisgeben. Darüber hinaus sollte es ein Gefühl dafür bekommen, welche Klicks zu Malware-Downloads und anderen unerwünschten Folgen führen können. Durch den Download von freier Software kann sich beispielsweise Spyware auf dem Rechner installieren, die persönliche Daten sowie das Surfverhalten ausspioniert und weiterleitet.

Hans-Christian Dirscherl, Redakteur der PC-Welt, rät außerdem, bei aller Vorsicht den Fokus auf die Vorzüge des Internets zu legen, damit nicht übermäßige Ängste beim Kind geschürt werden. Auch ein generelles Verbot ist keine Lösung, da so das unkontrollierte Surfen umso reizvoller wird und das Kind den Umgang mit diesem Medium nicht lernt.

Woran erkenne ich, ob eine Seite für mein Kind geeignet ist?

Das Internetangebot Surfen ohne Risiko des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat eine Checkliste erstellt, nach der Eltern beurteilen können, ob eine Webseite kindgerecht aufbereitet ist. Indizien sind unter anderem Sicherheitshinweise und eine Hilfe-Funktion auf der Seite sowie sichere Verlinkungen, die nicht zu problematischen Seiten führen.

Tipps für Eltern

Darüber hinaus gibt es verschiedene Suchmaschinen und Surfsoftware extra für Kinder. Die Suchdienste geben zusätzlich pädagogische Empfehlungen und kostenlose Kinderserver blocken Seiten, die nicht für Kinder geeignet sind. Facebook, Google und Co. bleiben dabei außen vor. Die Schutz-Software verfügt auch über Timerfunktionen, über die Sperrzeiten festgelegt werden können.

Mit den richtigen Schutzmaßnahmen können Kinder eigene Gehversuche im Netz machen, ohne dass Eltern immer daneben sitzen müssen. So können sie nach und nach ein Gefühl für das Internet und seine Funktionen entwickeln.

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Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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10:02 11.02.2016

[…] des Nachwuchses auf jeden Klick zu „überwachen“. Eine gute Mischung aus lockerem Umgang und verantwortungsbewusster Begleitung sollte das Ziel […]