Social Media im Alltag unseres Vorstands Jens Hasselbächer

Social Media im Alltag unseres Vorstands Jens Hasselbächer
22. Nov 2018

von Regina Waldhecker

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Unser neuer Vorstand für Vertrieb und Marketing ist auf vielen Social-Media-Kanälen aktiv. Für die Mitarbeiter der R+V schreibt er auch regelmäßig einen eigenen Blog. Wie er die Chancen und Möglichkeiten von Social Media beurteilt, erzählt uns Jens Hasselbächer im zweiten Teil des Interviews.

Sie sind auf Twitter, Instagram und vielen weiteren Social-Media-Kanälen vertreten. Ab wann haben Sie sich intensiver mit Social Media beschäftigt?

Bis 2012 habe ich mich nicht mit Social Media beschäftigt, obwohl es seit 2007 im Kommen war. Ich war der Überzeugung, dass man das nicht braucht. Das war ein Fehler. Heute sieht man durch meine Social-Media-Aktivitäten, wie relevant das Thema für mich ist. Ich habe verstanden, dass Social Media einer der zentralen Erfolgsfaktoren ist, um das Verhalten einer wichtigen Zielgruppe zu verstehen.

Haben Sie auch schon negative Erfahrungen mit Social Media gemacht?

Das Dilemma bei Social-Media-Themen ist, dass häufiger diejenigen, die eine negative Betroffenheit haben, sich äußern, statt die, die es neutral oder positiv sehen. Aber ich schätze kritisches Feedback, solange es sachlich ist und andere Personen nicht angreift. Sollte Kritik zu persönlich werden, würde ich auch Beiträge löschen und intervenieren. Ich würde mir wünschen, dass es irgendwann selbstregulierend wird, weil viele der neutralen und positiv gestimmten Leute dann eine Gegenposition schreiben.

Sie haben sogar einen eigenen internen Blog für R+V Mitarbeiter. Wieso haben Sie sich entschieden, den Mitarbeiterblog zu nutzen?

Ich wurde immer wieder gefragt, warum ich das, was ich auf Facebook und anderen Kanälen extern teile, nicht auch intern teile. Aus dieser Logik entstand dann ein eigener Blog für meine Mitarbeiter. 2015 habe ich das zum ersten Mal probiert und habe eine sehr positive Resonanz bekommen. Um den Blog dann weiterzuentwickeln, habe ich mich mit einem Kollegen und Mentor immer wieder ausgetauscht. Von ihm kam auch die Idee, einen wöchentlichen Blogbeitrag für meine Mitarbeiter zu schreiben.

Die wenigsten Menschen lernen mich persönlich kennen. Durch den Blog kann ich hierarchieübergreifend kommunizieren und die Menschen an einem Teil meiner Persönlichkeit teilhaben lassen. Darum schreibe ich die Artikel auch alle selbst, auch wenn mal der ein oder andere Content-Vorschlag von außen kommt. Ich möchte transparent sein und Vertrauen schaffen.

Wie schätzen Sie den Einfluss Ihrer Posts auf Leser und Follower ein?

Meine Hoffnung ist, dass ich Einfluss nehmen kann. Wie groß der Einfluss tatsächlich ist, kann ich nicht einschätzen. Mich interessiert schon sehr, wer auf meine Beiträge reagiert und wie hoch meine Reichweite ist. Ich analysiere die Reaktionen und versuche zu verstehen, was Menschen interessiert. Aber ich nehme mich da nicht so wichtig. Für mich ist und bleibt es ein Lernfeld.

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Social Media im Alltag unseres Vorstands Jens Hasselbächer
Regina Waldhecker

Mitarbeiterin Personalmarketing der R+V und Spezialistin für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Bloggt zu Themen rund um Gesundheit, das Arbeitsleben und die Karrieremöglichkeiten im Außendienst bei R+V.

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