Was soll bloß aus mir werden?

Was soll bloß aus mir werden?
2. Feb 2015

von Katharina Zehner

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Eine Million junger Leute ist jährlich auf der Suche nach dem passenden Beruf. Doch welcher passt? Eine Antwort finden die Schüler nur in sich selbst – wenn sie ihre Talente kennen. Und in Praktika. Die dienen zugleich als Test, ob die getroffene Entscheidung auch die richtige ist.

Manche Menschen haben einen bewundernswert konsequenten Lebenslauf. Mittlere Reife, Berufsausbildung, über den zweiten Bildungsweg zum Abitur, Studium und heute einen interessanten Job. Solche Karrieren gibt es. Aber die meisten jungen Leute wissen nicht wirklich, was aus ihnen werden soll.

Auf keinen Fall sollten sie verzagen, denn unser Bildungssystem bietet eine Fülle an Möglichkeiten. Und es ist durchlässig. Von der Hauptschule bis zum Gymnasium. Dann beginnt der Ernst des Lebens, sagen die Älteren. Glücklich wird dabei nur, wer Spaß an dem hat, was er tut. Nur dann kann man gut sein.

Hunderte Ausbildungsberufe

Aber wie findet man den passenden Beruf? Immerhin gibt es rund 330 Ausbildungsberufe in Deutschland. Auf der Seite des Bundesinstituts für Berufsbildung BIBB werden sie vorgestellt. Die Hälfte aller Ausbildungen findet in 20 Berufen statt. Allen voran Bürokauffrau bei Frauen und KfZ-Mechatroniker bei Männern.

Rund 520.000 Ausbildungsverträge wurden 2014 abgeschlossen, teilt das BIBB mit. Das Institut hat auch berechnet, dass jeder Vierte seine Ausbildung abbricht.

Tausende Studiengänge

Die Zahl der Studenten im ersten Semester 2014/15 liegt mit rund 500.000 ähnlich hoch wie die der Auszubildenden. Laut Hochschulkompass werden fast 9000 Studiengänge für ein Erststudium angeboten.

Ob nun Ausbildung oder Studium: in beiden Fällen sollte man wissen, welcher Beruf zu einem passt. Talente entscheiden, sagen Berufsberater. Wer besonders gut reden, rechnen, schreiben, zeichnen, organisieren oder handwerken kann, der sollte das bei der Berufswahl berücksichtigen. Ein Anhaltspunkt für persönliche Stärken kann auch die Freude sein, die man bei gewissen Tätigkeiten empfindet. Zum Beispiel bei der Arbeit im Freien, früh morgens, im Stehen, am Computer oder mit Menschen.

Seine Stärken kann man auch in der Praxis erkunden. Für Jugendliche stehen laut BIBB Praktika an erster Stelle bei der Berufsorientierung. Sie geben Schülern direkte Einblicke in bestimmte Arbeitsabläufe.

Leidenschaft statt Konjunktur

Falsch ist es, seine Berufswahl davon abhängig zu machen, was auf dem Arbeitsmarkt gefragt ist. Aktuell sind das technische Berufe. Doch wer keine Leidenschaft für Technik hat, sollte etwas anderes wählen.

Und wer sich für einen Beruf entschieden hat, dann allerdings feststellt, die falsche Wahl getroffen zu haben, sollte konsequent sein, keine Zeit vergeuden und weitersuchen. Viele lernen nach ihrer ersten Ausbildung etwas ganz anderes.

Im Internet werden mehrere kostenlose Online-Tests für Schüler zur Berufsorientierung angeboten, beispielsweise vom Institut für Berufsprofiling.

Praktika, Ausbildung und kombiniertes Studium bei R+V

Die R+V bietet Praktika und sie bildet Kaufleute für Versicherungen und Finanzen aus. Denselben Beruf können auch Abiturienten erlernen und parallel zum Bachelor of Science in Insurance and Finance dual studieren. Dieses Studium wird auch ohne zusätzliche Ausbildung angeboten. Ein weiteres Angebot ist das duale Studium der Fachrichtung Wirtschaftsinformatik. Und es gibt ein Traineeprogramm für Hochschulabsolventen. Auch das dient der Berufsorientierung.

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Was soll bloß aus mir werden?
Katharina Zehner

Mitarbeiterin Personalmarketing; bloggt über Personal- und Karrierethemen im Allgemeinen sowie Berufsbilder und Hinter den Kulissen Eindrücke bei der R+V.

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