Hasenpupsi – Spitznamen bei der Arbeit

Hasenpupsi – Spitznamen bei der Arbeit
16. Nov 2017

von Rebecka Berndt

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Einen oder sogar mehrere Spitznamen hat jeder von uns, doch sollten diese auch den Weg auf die Arbeit finden? Ob Spitznamen auf der Arbeit angebracht sind, möchten wir Ihnen heute näher bringen.

Was die FAZ in ihrem Artikel beschreibt, kann man sich in fast jedem Unternehmen vorstellen. Eine strenge und sehr fordernde Führungskraft, welche seinen Mitarbeitern nichts von sich preisgibt, lässt eines Tages seine Bürotür offen stehen, während er mit seiner Frau telefoniert und offenbar die Freisprechtaste gedrückt hatte. So bekamen die Mitarbeiter seinen liebevollen Spitznamen „Hasenpupsi“ zu hören. Der Flurfunk verbreitete sich schnell und fortan wusste jeder von „Hasenpupsi“.

Grundsätzliche Überlegungen zu Spitznamen am Arbeitsplatz

Die Führungskraft, von dem bei der FAZ die Rede war, hat definitiv an Autorität verloren, dennoch muss es nicht immer so sein. Wenn zwischen den Kollegen ein lockerer und persönlicher Umgang herrscht, kann man sich vorstellen, dass dort Spitznamen angebracht sind.

Doch vor Kunden sollte man sich immer mit dem richtigen Vornamen vorstellen und darauf achten, dass sich auch die Kollegen untereinander vor Kunden mit dem richtigen Namen anreden. Denn es kann sehr schnell lächerlich und unseriös wirken, wenn hiervon abgewichen wird.

Unterscheidung der Spitznamen

Es ist aber auch wichtig zu unterscheiden, ob der Spitzname eine Verniedlichung wie „Mausi“ oder eine einfache Abkürzung des Vornamens darstellt. Im zweiten Fall ist es eher als unproblematisch anzusehen, wenn z. B. aus Maximilian „Max“ wird. Dennoch sollte man sich immer die Umstände, die Unternehmenskultur, in welcher man arbeitet, und die Situation genau überlegen.

Spitznamen durch die Kollegen

Namen sind Nachrichten – oft sind die Spitznamen, die man von Kollegen erhält, harmlos. Besonders, wenn man selbst davon weiß. Dennoch senden diese eine Botschaft mit. Wird der Chef etwa „Drill Instruktor“ oder „Laggalutschi“ genannt, weiß wohl jeder, wie er gemeint ist. Besonders prekär wird es aber auch vor allem dann, wenn diese Spitznamen geheim sind und der Namensträger nichts von seinem Glück weiß. In diesem Fall kann man sogar schon fast von Mobbing sprechen.

Überlegen Sie sich also genau, ob Sie Ihren eigenen Spitznamen auf der Arbeit preisgeben und wie Sie Ihre Kollegen nennen. Hier kann schnell viel Schaden entstehen, welcher schwer wieder gut zu machen ist.

Erzählen Sie uns in den Kommentaren von Ihren interessantesten Spitznamen bei der Arbeit.

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Hasenpupsi – Spitznamen bei der Arbeit
Rebecka Berndt

Mitarbeiterin Personalmarketing der R+V. Bloggt zu Themen rund um das Arbeitsleben und die Karrieremöglichkeiten im Außendienst bei R+V.

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