Sport im Winter – fit durch die kalte Jahreszeit

Sport im Winter –  fit durch die kalte Jahreszeit
29. Jan 2016

von Suitbert Monz

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Wenn die ersten Sonnenstrahlen auf dem Schnee glitzern, ist es um mich geschehen. Meine Füße kribbeln, die Lungen verlangen nach kühler, frischer Luft und auch meine Sportlerseele erweckt aus tiefem Winterschlaf. Kurz: ich muss raus, mich bewegen.

Jetzt habe ich lange genug auf der faulen Haut gelegen. Ich gebe es nicht gerne zu, auch der Winterspeck muss weg. Denn nur so macht meine große Leidenschaft – das Wandern – auch im Sommer und im Herbst richtig Spaß. Auch wenn Sport natürlich auf der Liste meiner guten Vorsätze für das Jahr 2016 stehen, hat mich der Wintereinbruch bisher gebremst. Das muss aber nicht sein. Denn mit guter Ausrüstung und Vorbereitung, macht auch Sport im Winter richtig Spaß.

Richtig Anziehen beim „Wintersport“

Statt des Modells „Michelin-Männchen“ wähle ich den Zwiebellook. Dafür am besten geeignet sind eine enganliegende erste Schicht aus Funktionskleidung, die den Schweiß nach Außen transportiert und darüber eine zweite wärmende Schicht aus Fleece oder Wolle.

Um ein Auskühlen durch Schweiß zu vermeiden, kommt als dritte und letzte Lage eine atmungsaktive aber wind- und wasserabweisende Jacke. Am besten mit Lüftungsschlitzen. So wird die Wärme zwischen den einzelnen Schichten gespeichert und die überflüssige Hitze kann nach Außen entweichen.

Apropos entweichen: Auch mein Kopf und meine Hände werden gut eingepackt. Denn gerade über diese Stellen sucht sich mein Körper schnell ein Ventil zum Temperaturausgleich. Also Mütze oder Stirnband und Handschuhe an und los geht‘s.

Vorbereitung: Richtig Aufwärmen

Vorsicht: Statt hochmotiviert loszulaufen, muss mein Körper erst auf „Betriebstemperatur“ gebracht werden. Mit lockerem Laufen oder schnellem Gehen und rudern der Arme werden meine Muskeln erwärmt und somit elastischer. Anschließende kurze Dehnungsübungen bereiten diese dann optimal auf die kommende Belastung vor.

Ein gutes Aufwärmtraining sollte circa 20 Prozent des Trainingsumfanges ausmachen. So vorbereitet, beuge ich Verletzungen wie Zerrungen der Muskeln, Sehnen oder Bänder vor. Anschließend beginnt die eigentliche Schwierigkeit: moderat beginnen und langsam die Geschwindigkeit steigern.

Richtig Laufen: Nicht übertreiben

Als Faustregel gilt nur so schnell zu laufen, dass man noch durch die Nase atmen kann. Gar nicht so einfach, wenn erst mal der innere Schweinehund besiegt ist und die Motivation auf Hochtouren läuft. Aber auch wenn anfangs das eine oder andere Kleinkind mit seinem Laufrad vorbeirast, keine Panik. Regelmäßiges Training führt nach nur wenigen Wochen zumindest zu einem Gleichstand – sagen die Experten.

Richtig Atmen: Kann doch jeder?

Das Atmen durch die Nase hat aber gerade im Winter einen weiteren großen Vorteil. Denn durch den längeren Weg zu den Bronchien, wird die Luft angewärmt und befeuchtet, womit die Schleimhäute nicht austrocknen und ihren natürlichen Kampf gegen die Krankheitserreger optimal aufnehmen können. Zudem werden beim Laufen durch die bessere Durchblutung mehr Killerzellen und Lymphozyten ausgeschüttet.

So trainiere ich also nicht nur die sichtbaren Muskeln und meine Kondition, auch mein Immunsystem wächst zu einer „starken Armee“ heran, die sich nicht so leicht umhauen lässt.

So gewappnet macht Sport auch bei den eisigsten Temperaturen Spaß. Das Beste: Ich fühle mich gut und fit und spare mir zudem den alljährlichen frühsommerlichen Endspurt Richtung Strandfigur. Also ran an den Winterspeck.

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Autor
Sport im Winter –  fit durch die kalte Jahreszeit
Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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Kommentare

Sehr schöner Beitrag. Ich werde den Fortschritt wohlwollend und mit offenen Augen begleiten.