Talks4Nerds – Coder’s Paradies

Talks4Nerds – Coder’s Paradies
6. Feb 2019

von Rebecca Klein

0

Tools und Werkzeuge, die Entwicklern glücklich machen

Was brauchen Softwareentwickler, um effizienter und einfacher zu arbeiten? Coder’s Paradies – lautete der Titel der 18. Talks4Nerds. Auf der Agenda stehen Kotlin, Gradle, Eclipse-Che sowie Istio. Die Serie Talks4Nerds bringt immer wieder erfahrene Speaker aus der IT-Szene in die R+V-Zentrale nach Wiesbaden.

Coder’s Paradies: Die Tools für moderne Softwareentwicklung

Moderne Entwicklertools und Versicherungs-IT? Für einige mag das ein Gegensatz sein. Nicht für die Entwickler der R+V. Auf der 18. IT Conference malen sie sich aus, welche Lösungen für sie zum Programmierer-Paradies dazu gehören.

Diese vier Lösungen schauten sich die R+V-Entwickler genauer an:

  • Kotlin: eine junge Programmiersprache, die vor allem durch ihre Kompaktheit besticht.
  • Gradle: Das Build-System Gradle ist die Antwort auf die veränderte Entwicklerumgebung mit Docker, Hybrid Cloud & Co., ist multi-projektfähig und bietet hohe Flexibilität.
  • Eclipse Che: ist ein Workspace-Server mit integrierter Entwicklungsumgebung (IDE) und ermöglicht Browser-basiertes Coden.
  • Istio: Das Werkzeug zum Verwalten von Service-Geflechten in der Cloud erfährt gerade einen enormen Hype. Um in verteilten Architekturen den Überblick über das Geflecht von Microservices zu behalten – den sogenannten Services Mashes – ist Istio eine gute Lösung.

Developer Happiness. Das sagen unsere R+V-Entwickler nach den Vorträgen

Mit Kotlin sicher und kompakt Programmieren

Kotlin – Talk von Niklas Lochschmidt jetzt auf YouTube

Markus Schneider moderiert die 18. Talks4Nerds-Veranstaltung an.

Markus Schneider moderiert die 18. Talks4Nerds-Veranstaltung an.

Karsten Koch, Systementwickler: „Mit Kotlin beschäftige ich mich seit ein paar Jahren. Leider nur in meiner Freizeit. Am heutigen Vortrag hat mich doch eine Sache überrascht: Ich hätte nämlich nicht gedacht, dass so viele der Kollegen schon Kotlin getestet hätten. Das zeigt mir, dass Kotlin schon eine richtige Basis hat. Die großen Vorteile hat Niklas im Vortrag gut aufgezeigt: Es ist sicherer, man hat kompakte und gut lesbare Codezeilen und die Entwicklung der Sprache läuft schneller als bei Java. Warum ich Kotlin noch nicht bei R+V-Projekten einsetze, hängt mit der aktuellen Plan-Build-Run-Organisationsstruktur zusammen. In kleineren Dev-Ops-Teams könnte man sich da schneller einigen und einfach starten.“

Gradle – Das Build-Management-Tool für Flexible

Gradle – Talk von Marc Phillip jetzt auf YouTube

Michael Gerbig, Systementwickler: „Bei R+V haben wir zurzeit für Java zwei Build-Tools im Einsatz: Apache Maven und Gradle. Aus zwei Gründen nutze ich lieber Gradle: Zeitersparnis und Flexibilität. Der zweite Punkt ist auch der Unterschied zu Maven: Maven besitzt ein wenig flexibles Phasen-Modell, das stark auf Konventionen setzt. Gradle-Builds basieren auf Tasks und werden in Groovy oder auch Kotlin geschrieben. Das ermöglicht uns – neben des Einsatzes von Plugins – auch gut auf projektspezifische Anforderungen des Builds einzugehen. Zum Einsatz kommt Gradle bei uns derzeit bei den neueren Produktabschlussstrecken und als Teil unseres Cloud Stacks.“

Eclipse Che – der Workspace-Server mit integrierter Entwicklungsumgebung (IDE)

Eclipse Che – Talk von Karsten Gresch jetzt auf YouTube

Sebastian Kannengießer, Systemingenieur: Mit Eclipse Che beschäftigte ich mich erstmals vor zwei Jahren. Da die integrierte Entwicklungsumgebung samt Tooling für den jeweiligen Stack und Workspace in einem eigenen Docker-Container instanzieert wird, verringert sich für uns die Setup-Zeit. Zudem wird so ein echtes paralleles Entwickeln unterstützt, was für Pair Programming sehr hilfreich ist. Damals sprach für mich jedoch die gefühlte Unreife des Projekts gegen einen Einsatz bei uns in der R+V. In der Zwischenzeit hat sich scheinbar viel getan. Durch das neue User Interface sowie durch die Extension-Kompatibilität mit dem Quelltext-Editor „Visual Studio Code“ könnte ich mir heute vorstellen, es durchaus erneut für den Einsatz bei R+V in Erwägung zu ziehen.

Mit Istio das Geflecht der Microservices managen

Istio – Talk von Matthias Thubauville jetzt auf YouTube

Dr. Jan Schäfer, Systemarchitekt: „Istio ist eine weitere Komponente, mit der wir uns aktuell bei R+V auseinandersetzen. Der Grund: In Kürze werden wir anfangen, deutlich größere und komplexere Anwendungen auf unserer Container-Plattform zu entwickeln. Istio als Service Mesh unterstützt Entwickler hier insbesondere in Bezug auf Themen wie Traffic Management, Security und Observability – was mit zunehmender Anzahl an Microservices keine trivialen Themen sind. Allerdings stehen wir bei Istio erst am Anfang und es müssen noch viele Fragen beantwortet werden, damit es unseren Entwicklern tatsächlich das Leben erleichtern kann. Wie schon so oft kam das Thema bei Talks4Nerds genau zum richtigen Zeitpunkt. Ich bin gespannt, ob Istio am Ende dem aktuellen Hype gerecht wird.“

So eine Veranstaltung lebt vom Herzblut!

 

 

 

 

Programm vom 28. Januar 2019

  • 13:00 – 13:15 Keynote
  • 13:15 – 14:00 Gradle, Marc Philipp (Gradle Inc.)
  • 14:00 – 14:45 Kotlin, Niklas Lochschmidt (BRYTER GmbH)
  • 14:45 – 15:15 Pause
  • 15:15 – 16:00 Elipse Che, Marc Schwering & Karsten Gresch (RedHat)
  • 16:00 – 16:45 Istio, Matthias Thubauville (Maiborn Wolff)
  • ab 16:45 Get-together

Weitere Infos zu Talks4Nerds findet Ihr hier:

Talks4Nerds auf Twitter
Talks4Nerds auf Flickr
Talks4Nerds auf YouTube

Sei Gast bei Talks4Nerds
Komm nach Wiesbaden und erlebe Talks4Nerds live vor Ort. Sichere Dir Deinen Platz über Meet-up.

Schlagworte
empfehlen
empfehlen
Das könnte Sie auch interessieren
Autor
Talks4Nerds – Coder’s Paradies
Rebecca Klein

Beraterin Kommunikation im IT-Ressort; bloggt über aktuelle IT-Projekte, neue Ansätze und über die Aufgabenfelder unserer IT-Mitarbeiter.

Alle Artikel des Autors
Kommentare