Wozu braucht die Cloud Kubernetes und Co.?

Wozu braucht die Cloud Kubernetes und Co.?
19. Jun 2019

von Rebecca Klein

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Welche Möglichkeiten bietet das Open-Source-System Kubernetes für die Automatisierung von Container-Anwendungen? Unter dem Motto „Kubernetes is eating the world“ ging es bei der 19. Talks4Nerds um die Lösungen GraalVM, Jenkins X, Helm und Prometheus. Die Serie Talks4Nerds bringt erfahrene Speaker aus der IT-Szene in die R+V-Zentrale nach Wiesbaden.

Kubernetes als Schrittmacher für neue hybride Infrastrukturen

Rund um die private oder onpremise Cloud gibt es ständig neue Lösungen, die es sich lohnt zu betrachten. Auf der 19. IT Conference stellten vier Speaker ihre Tools vor, die zusammen mit dem Cloud-Orchestrierer Kubernetes ein optimales Team bilden.

Das erlebt ihr bei Talks4Nerds

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Vier Tools, mit denen Kubernetes ein gutes Team bildet: 

  • GraalVM: Die virtuelle Maschine GraalVM ist eine Erweiterung der Java Virtual Machine, um mehr Sprachen und Ausführungsmodus zu unterstützen.
  • Jenkins X: Ein Continuous Integration/Continuous Delivery-Werkzeug, das Jenkins mit Docker und Kubernetes verbindet. Es automatisiert den Build-Prozess und die Verteilung von Containern in ein Container-Cluster.
  • Helm Charts: Helm unterstützt bei der Verwaltung von Kubernetes-Anwendungen. Mit Helm Charts können komplexe Kubernetes-Anwendungen definiert, installiert und aktualisiert werden.
  • Prometheus: Ein Open-Source-Projekt, das zur Aufzeichnung von Messdaten in einer Zeitreihen-Datenbank verwendet wird, die mithilfe von HTTP-Anfragen erstellt wurden, mit flexiblen Abfrage- und Auswertungsmöglichkeiten sowie Echtzeitbenachrichtigungen.

Wolfgang Weigend: GraalVM in the Java Eco System „Die JavaVM nativ in Java“

Johannes Scheuermann von inovex aus Karlsruhe ist Cloud Platform Engineer und beschäftigt Cloud Plattformen und natürlich Kubernetes

Johannes Scheuermann von inovex aus Karlsruhe ist Cloud Platform Engineer und beschäftigt Cloud Plattformen und natürlich Kubernetes

(nicht gefilmt)

Im ersten Vortrag tauchten wir ein in die Architektur der GraalVM. Besonders interessant hierbei ist das Ziel, eine Java Virtual Machine (JVM) in Java zu implementieren – nicht wie bisher in C/C++. Das ermögicht uns einen Hochleistungs-Java-Compiler bereitzustellen. Zum Abschluss gab Wolfgang allen Zuhörern den Tipp, ihre Applikationen mit dem aktuellen Entwicklungsstand der GraalVM zu testen.

Johannes Scheuermann & Simon Kienzler: Jenkins X – „CI und CD für Docker und Kubernetes“

Jenkins X – Talk von Johannes Scheuermann und Simon Kienzler

Johannes und Simon führten uns in die Welt von Jenkins X. Im IT-Team der R+V verwendet man bereits Jenkins für die CI-/CD-Pipeline. Im Vortrag wurden die Unterschiede zwischen Jenkins und Jenkins X beleuchtet und die Architekturen im klassischen Einsatzszenario sowie im Serverless-Szenario betrachtet.

Peter Rossbach: Helm – „Kubernetes-Anwendungen bauen, installieren und auf dem aktuellen Stand halten“

Interview von Rebecca Klein mit Peter Rossbach

Talks4Nerds – nicht nur für die Kamera wird hier gelacht. Bei den Aufnahmen des Trailers erklären die Speaker ihre Themen. Interview von Rebecca Klein mit Peter Rossbach

Helm – Talk von Peter Rossbach

Ein Gast, den wir immer wieder gerne begrüßen, das ist Peter. Zum zweiten Mal bei Talks4Nerds und dieses Mal brachte er Helm mit. Bekannt ist Helm als Packet Manager. Einzelne Dateien werden in den Helm Charts gebündelt, was die Installation und Verwaltung von Anwendungen vereinfacht. Helm erfüllt dabei gerade in großen Infrastrukturen mittels dieser Software-Paketierung einen guten Zweck. Neben der Demo und Peters Erfahrungsberichten konnte man am Stand von Bee42 auf verschiedenen Mini-Computern – à la Raspberry Pie und anderen Vertretern – Helm in Aktion testen.

Christoph Petrausch: Prometheus – „Monitoring mit Echtzeitmessung und -benachrichtigung der Infrastruktur“

Prometheus – Talk von Christoph Petrausch

Bei R+V bereits im Einsatz sind Instana und Elastic. Das Ökosystem macht es notwendig, sich auch mit weiteren Monitoring-Tools wie Prometheus auseinanderzusetzen. Damit können wir nicht nur feststellen, ob ein Dienst verfügbar ist. Wir wissen durch Prometheus auch, wie sich die Verfügbarkeit oder Latenz eines Dienstes – etwa in Abhängigkeit zu seiner Auslastung – entwickelt hat. Für die Auswertungen in Prometheus stellte Christoph Petrausch die PromQL vor, eine an SQL angelehnte Anfragesprache und zeigte mögliche Auswertungsszenarien.

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Text mit Unterstützung von Oliver Bach

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Wozu braucht die Cloud Kubernetes und Co.?
Rebecca Klein

Beraterin Kommunikation im IT-Ressort; bloggt über aktuelle IT-Projekte, neue Ansätze und über die Aufgabenfelder unserer IT-Mitarbeiter.

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