Teambuilding – Was es bringen kann

Teambuilding – Was es bringen kann
17. Aug 2015

von Katharina Zehner

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Gemeinsam ein Floß bauen und damit einen Fluss überqueren, Wildwasser-Rafting, Krimidinner oder live Escape Games – Events zum Thema Teambuiling gibt es wie Sand am Meer. Und Gründe, warum man auf Teambuilding setzen sollte, nicht weniger. Doch was bringen diese Events? Können sie Gruppen wirklich zu Teams formen?

Das Team als Einheit

Teamfähigkeit ist eines der meistgenannten Soft Skills in Stellenausschreibungen. Und auch in Assessment Centern oder im Bewerbungstraining wird Teamfähigkeit großgeschrieben und Übungen so konzipiert, um diese zu testen.

Fest steht: Wenn die Chemie im Team stimmt, können auch Arbeitsergebnisse besser und leichter erreicht werden.

Gibt es in Unternehmen nun aber Gruppen, Abteilungen oder Teams, die nicht recht harmonieren wollen, wird vonseiten der Personalentwicklung häufig ein Teambuilding als Maßnahme empfohlen.

Warum Teambuilding?

Egal ob in Projekten oder Linienaufgaben: Es kommt immer wieder vor, dass Gruppen von Mitarbeitern neu zusammengewürfelt oder für unterschiedliche Projekte eingeplant werden.

Toll, wenn es in den Teams sofort funktioniert und alle Schnittstellen reibungslos laufen. Oft ist es aber so, dass sich neue Gruppen erst zu einem Team zusammenfinden müssen. Das ist wichtig, denn wenn es im Team nicht so recht laufen will, kein Wir-Gefühl aufkommt, kommt es zu Reibungsverlusten.

Viele Personalateilungen in Unternehmen haben dann eine ganze Handvoll von Maßnahmeplänen griffbereit und wollen dabei helfen, dass aus einer Gruppe von Mitarbeitern auch wirklich ein eingespieltes Team wird.

Welche Möglichkeiten gibt es?

Die Idee hinter allen Methoden und Events ist einfach: Wer mit dem Kollegen beim Floßbau geschwitzt, ihn im Hochseilgarten gesichert oder ihn beim Rafting aus dem Wasser gefischt hat, wird ihn künftig mit anderen Augen sehen.

  • Raus in die Natur: Egal ob Survival-Training, eine GPS-Schatzsuche oder Wildwasserrafting – der Wechsel vom Schreibtisch raus in die Natur kann für frischen Wind sorgen. Bei der Konfrontation mit einer ungewohnten Umgebung und mit unbekannten Aufgaben müssen alle an einem Strang ziehen, damit das Ziel erreicht wird.
  • Gemeinsam Kochen: Jeder muss eine Aufgaben erfüllen, damit das Menü am Ende schmeckt. Der eine schnippelt Gemüse, der andere brät das Fleisch. Man kann dies auch erschweren, indem man mit verbundenen Augen kocht und die Anweisungen aus der Gruppe kommen – dies stärkt gleichzeitig die Kommunikation untereinander.
  • Ab in den Hochseilgarten: In luftiger Höhe muss das Team schwindelerregende Hürden meistern und Ängste gemeinsam überwinden. Sich gegenseitig sichern und auch mal kräftig anpacken, das stärkt das Wir-Gefühl im Team.
  • Schnittstellenkommunikation: Kugelbahn, Domino-Parkour, Floßbau oder der Tower of Power: gemeinsam etwas erschaffen, etwas bauen, das dann auch wirklich funktioniert. Hier müssen alle mitwirken. Geschicklichkeit ist ebenso gefragt wie gute Kommunikation. Zusammenarbeit ist angesagt, sonst gehen alle baden.
  • Neueste Trends: Escape Games. Hier lässt sich ein Team in einen Raum sperren und muss versuchen, innerhalb einer gewissen Zeit durch Rätsel und Knobelaufgaben einen Schlüssel zu finden. Man erspielt sich praktisch im Team seine „Freiheit“. Hier werden die unterschiedlichen Fähigkeiten der Mitarbeiter deutlich. Wer übernimmt die Führung, wer ist kreativ und wer denkt besonders logisch?

Wichtig ist neben all dem Spaß, den ein Teambuilding-Event machen soll, dass die Ergebnisse in den Arbeitsalltag transferiert werden können.

Dies ist umso schwerer, je weiter die Aufgaben vom normalen Arbeitsalltag entfernt sind. Mit der richtigen Begleitung sowie Vor- und Nachbearbeitung sind Teambuilding-Events aber ein effektives Mittel.

 

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Teambuilding – Was es bringen kann
Katharina Zehner

Mitarbeiterin Personalmarketing; bloggt über Personal- und Karrierethemen im Allgemeinen sowie Berufsbilder und Hinter den Kulissen Eindrücke bei der R+V.

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