Tiere im Garten – Welche Arten sind nützlich, welche schaden?

Tiere im Garten – Welche Arten sind nützlich, welche schaden?
21. Feb 2017

von Suitbert Monz

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Im Garten herrscht eine größere Artenvielfalt, als viele gemeinhin annehmen. Er bietet die Möglichkeit, Tiere aus nächster Nähe zu beobachten, die gleichzeitig bei der Gartenarbeit nützliche Helfer sind. Doch es gibt auch schädliche bzw. lästige Arten.

Bei manchen Tierarten lohnt es sich, genauer hinzusehen, ob sie eine nützliche Funktion erfüllen. Wenn man sie vertreiben will, stellt sich die Frage, welche Methode sinnvoll ist.

Maulwurf

Maulwürfe sind nützliche Tiere, die den Gartenboden auflockern und schädliche Insekten fressen. Sie selbst richten keinen Schaden an, können mit ihren Hügeln aber das Ästhetikempfinden manches Gartenbesitzers stören. Wer sie vertreiben will, sollte behutsam vorgehen, denn sie stehen unter Naturschutz. Molke und Mottenkugeln auf den Hügeln können das Tier auf natürliche Art vom Grundstück vertreiben. Eine weitere umweltschonende Möglichkeit ist eine in den Maulwurfshügel eingegrabene Flasche, wobei die Flaschenöffnung nach oben zeigen muss. Der Wind bläst dann über die Öffnung und der Maulwurf wird durch den entstehenden Ton vertrieben.

Waschbär

Der Waschbär ist dagegen weniger friedlich. Er schadet Blumenbeeten und kann auch Krankheiten wie Tollwut übertragen. Ihn zu vertreiben ist allerdings nicht leicht, zumal Waschbären hartnäckig sind und unter Umständen wieder kommen. Man sollte sie daher mit Lärm oder grellem Licht vertreiben und gleichzeitig dafür sorgen, dass der Garten für die Waschbären uninteressant erscheint, indem beispielsweise der Kompost abgedeckt ist und Äste gestutzt werden.

Schnecke

Bei Schnecken kommt es auf die Art an. Nacktschnecken sind die schlimmsten Schädlinge und können nur mit mehreren Mitteln gleichzeitig vertrieben werden. Abends können die Schnecken eingesammelt werden, auch eignen sich nasse Säcke, in denen sich die Schnecken verkriechen. Es kann ebenfalls sinnvoll sein, Arten wie die Weinbergschnecke im Garten zu behalten, denn sie frisst die Eier der Nacktschnecke. Eine weitere – nicht ganz alltägliche – Alternativ ist die Haltung von Laufenten.

Igel

Igel sind hilfreiche Tiere, da sie Ungeziefer fressen und nicht stören. Der Garten wird igelfreundlich, wenn das Tier Versteckmöglichkeiten sowie einen einfachen Zugang hat. Außerdem sollte man auf das Auslegen von Giften verzichten.

Ratten

Aufgrund dessen, dass Ratten Krankheiten übertragen, sollten sie auf jeden Fall aus dem Garten entfernt werden. Bei einzelnen Tieren reichen Schlagfallen. Wenn eine Plage vorliegt, sollte die zuständige städtische Behörde informiert werden. Giftköder können ausgelegt oder auch ein Kammerjäger hinzugeholt werden, um die Ratten wirksam zu vertreiben.

Welche Tiere haben Sie bei sich im Garten entdeckt? Berichten Sie uns im Kommentar davon.

Weitere Informationen zu Tieren im Garten finden Sie in unserem Ratgeber auf der Website.

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Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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