Tipps für die häusliche Pflege

Tipps für die häusliche Pflege
20. Aug 2015

von Erik Rauschkolb

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Viele wünschen sich, im Alter in den eigenen vier Wänden versorgt zu werden – rund 70 % der Deutschen lassen sich bereits zu Hause pflegen. Vor allem die vertraute Umgebung und die Pflege durch Angehörige spielen bei der Entscheidung eine große Rolle. Doch auch die Angehörigen sollten sich im Vorhinein den Umfang und die Anforderungen der Pflege bewusst machen.

Dazu gehört vor allem, sich rechtzeitig mit den Hilfsmöglichkeiten bei der häuslichen Pflege vertraut zu machen. Denn diese ist oftmals nur schwer allein zu bewältigen. Neben den finanziellen Leistungen wie beispielsweise die der gesetzlichen Pflegeversicherung gibt es auch ein großes Unterstützungsangebot für den Pflegealltag zu Hause.

Unterstützung bei der häuslichen Pflege

Um sich mit dem Thema vertraut zu machen und die Grundlagen der häuslichen Pflege zu erlernen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum einen werden in vielen Städten Kurse angeboten, die von den gesetzlichen Pflegeversicherungen übernommen werden. Zum anderen gibt es auch Online-Pflegekurse, während denen man sich bei individueller Zeiteinteilung die praktischen Grundlagen erarbeiten kann.

Doch auch während der Pflegezeit selbst haben Angehörige verschiedene Möglichkeiten, um sich unterstützen und entlasten zu lassen. Ambulante Pflegedienste übernehmen beispielsweise Aufgaben, die für die Angehörigen schwer zu bewältigen sind oder kümmern sich um die medizinische Behandlungspflege. Diese Angebote können auch nur zeitweise genutzt werden (wie etwa im Urlaub).

Wohnungsausstattung

Nicht nur der eigene Alltag ändert sich für alle Beteiligten: Auch die Wohnung muss entsprechend angepasst werden. Hierzu gehört neben der Beseitigung von Stolperfallen und dem altersgerechten Umbau mitunter auch ein Pflegebett, das den Vorteil hat, beliebig verstellbar zu sein und den Patienten beim Aufrichten zu unterstützen.

Darüber hinaus empfiehlt das Bundesministerium für Gesundheit, das Pflegezimmer so vertraut und gemütlich wie möglich einzurichten. Hier können beispielsweise gewohnte Gegenstände wie das Radio oder Vorhänge zum Einsatz kommen, aber auch Erinnerungsfotos.

Auf körperliche Signale achten

Nachdem man Routine in der Pflege des Angehörigen erlangt hat, sollte man dennoch regelmäßig auf körperliche Veränderungen achten. Hierzu gehört vor allem auch der Zustand der Haut, der Störungen anzeigen kann. Darüber hinaus sind auch eine veränderte Atmung und Körpertemperatur wichtige Indikatoren dafür, dass etwas nicht in Ordnung ist.

Wenn Sie sich umfassender über eine Absicherung informieren möchten, besuchen Sie unsere Webseite zum Pflege-Bahr.

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Tipps für die häusliche Pflege
Erik Rauschkolb

Social Media Community Manager; bloggt über Themen rund um Finanzen und Versicherungen sowie über Neuigkeiten und Aktionen der R+V im Social Media Bereich.

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Kommentare

renata / https://www.elektropruefungen.info

05:33 12.06.2017

diese Zahlen (70%) würden wir uns in AT nur wünschen. Von solchen Daten können wir nur träumen weil die Pflegegeld RL einfach zu streng ausgelegt sind, dass man sich das schlichtweg nicht leisten kann! Dennoch vielen Dank für die Info u. insight! LG Renata