Sichere Passwörter – so geht’s

Sichere Passwörter – so geht’s
13. Mrz 2015

von Suitbert Monz

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Das Passwort willkürlich zu wählen, es regelmäßig zu ändern und für jeden Account ein anderes anzulegen – diese Ratschläge hat wahrscheinlich jeder schon einmal gehört. Mit zunehmender Passwortsicherheit erhöht sich für viele Computer-Nutzer aber auch das Problem der Merkbarkeit. Wie man dieses überwindet und weshalb ein sicheres Passwort so wichtig ist, haben wir im Artikel zusammengestellt.

Obwohl Cyber-Kriminalität und PC-Sicherheit immer wieder Themen in den Medien sind, liegen einfach zu knackende Passwörter weiterhin hoch im Kurs, wie eine US-Studie zum Thema bekannt gibt. Hacker können solche Passwörter in Sekunden mit der geeigneten Software umgehen.

Wie werden Passwörter geknackt?

Um Passwörter zu knacken, gibt es einige gängige Methoden. Eine davon ist der Brute-Force-Angriff. Hierbei werden so lange verschiedene Kombinationen angewendet, bis eine zufällig passt.

Eine weitere häufig eingesetzte Methode ist die Dictionary Attack. Verschiedene im Wörterbuch vorkommende Begriffe werden sowohl mit als auch ohne weitere Zahlenkombination und Rückwärtsschreibung durchprobiert. Mitunter führt diese Vorgehensweise sogar schneller zum Erfolg als der Brute-Force-Angriff.

Wie erstellt man sichere Passwörter?

Da Hacker mit verschiedenen Software-Programmen Passwörter knacken können und sich mitunter sogar als Techniker ausgeben oder Phishing-Mails versenden, um an Zugangsdaten zu gelangen, sollte die Passwortsicherheit für den Anwender höhere Priorität haben als die Merkbarkeit.

Ein Passwort sollte möglichst 12 Zeichen lang sein und aus willkürlich ausgewählten Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen bestehen. Eine Hilfe hierbei kann ein Passwortgenerator sein, bei dem man allerdings darauf achten sollte, dass er vertrauenswürdig ist.

Mit welchen Tricks kann man sich seine Passwörter merken?

Derartige Passwörter auswendig zu lernen, ist mit einem enormen kognitiven Aufwand verbunden und auch nicht ganz sicher. Besser ist es, sich Strategien zurechtzulegen, wie man die Passwörter möglichst gut archiviert. Keinesfalls sollte man allerdings Passwortlisten mit zugehörigem Account und Benutzernamen anlegen.

Im Internet kann man sich zu verschiedenen Möglichkeiten inspirieren lassen, um das Passwort sicher aufzubewahren. Darüber hinaus rät der leitende Wissenschaftler für Nutzersicherheit bei PayPal, Markus Jakobsson, dazu, ein Masterpasswort anzulegen und dieses mit Wortfolgen und Zahlen zu kombinieren, die zum jeweiligen Account passen. Auch dies erleichtert es, sich das Passwort zu merken.

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Sichere Passwörter – so geht’s
Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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Kommentare

3 Tipps für mehr Sicherheit im Internet - R+V BlogR+V Blog / https://www.ruv-blog.de/tipps-fuer-sicherheit-im-internet/

07:55 08.10.2015

[…] vornherein geschützt ist, desto weniger haben Kriminelle eine Chance. Das bedeutet, dass zum einen kryptische Passwörter für den PC selbst und die Accounts im Netz gewählt werden […]