3 Tipps für mehr Sicherheit im Internet

3 Tipps für mehr Sicherheit im Internet
6. Okt 2015

von Suitbert Monz

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Gekaperte Facebook-Profile, E-Mail-Anhänge, geknackte Passwörter – im Netz gibt es für Betrüger die unterschiedlichsten Möglichkeiten, um an Daten oder Geld von Nutzern zu kommen. Da ist es sinnvoll, gängige Methoden zu kennen und sich durch aktuelle Software und richtiges Verhalten zu schützen.

Kriminelle nutzen die gestohlenen Daten, um das Konto des Nutzers zu belasten oder um fremde Computer für illegale Machenschaften fernzusteuern. Unter anderem hat man auf verschiedenen polizeilichen Internetseiten aber die Möglichkeit, sich laufend über neue Betrugsmaschen zu informieren.

1. Neueste Sicherheitssoftware

Das oberste Gebot lautet: PC-Sicherheit. Denn je besser der PC von vornherein geschützt ist, desto weniger haben Kriminelle eine Chance. Das bedeutet, dass zum einen kryptische Passwörter für den PC selbst und die Accounts im Netz gewählt werden sollten.

Zum anderen sollten das Betriebssystem sowie die Sicherheitssoftware immer auf dem neuesten Stand und die Firewall aktiviert sein. Als Browser empfiehlt sich Firefox, da er sicherer ist als der Internet Explorer.

2. Skeptisch sein bei Phishing-Mails

Beim Phishing handelt es sich um den illegalen Versuch, mit gefälschten Webseiten und E-Mails an persönliche Daten zu kommen. Viele Phishing-Mails enttarnen sich beispielsweise durch fehlerhaftes Deutsch, eine fehlende Anrede oder durch eine unbekannte Absender-Adresse selbst. Von einigen Mail-Anbietern werden diese dann direkt in den Spam-Ordner einsortiert. Teilweise sind Phishing-Mails aber auch so gut gestaltet, dass sie von bekannten, seriösen Absendern zu stammen scheinen und auf den ersten Blick kaum als Phishing-Mails zu erkennen sind.

Erkennbar sind Phishing-Mails zudem meist an einer dringenden Handlungsaufforderung. Der Adressat soll schnell antworten, einen E-Mail-Anhang öffnen oder auf einen Link klicken, um Konsequenzen wie beispielsweise eine Kontosperrung zu vermeiden. Oftmals sieht auch schon die Absender-Adresse unseriös aus. Bei Erhalt solcher Mails sollte man immer prüfen, ob einem etwas seltsam vorkommt und zur Not bei der eigenen Bank oder Krankenkasse nachfragen, ob die Mail tatsächlich verschickt wurde.

3. Einkaufen im Netz

Online-Einkäufe sollten grundsätzlich nur über seriöse Händler erfolgen. Diese erkennt man beispielsweise an einem vollständigen Impressum, das den deutschen Standards entspricht sowie einem grün hinterlegten Zertifikatszeichen.

Ist man sich unsicher, sollte man zunächst den Händler googeln, um sich genauer zu informieren. So findet man auch heraus, ob gefälschte Kopien des jeweiligen Shops existieren. Darüber hinaus sollte man darauf achten, dass verschlüsselte Bezahlmöglichkeiten angeboten werden. Diese weisen ein „https“ in der Browserleiste auf.

Generell sollte man bei allen Online-Aktivitäten ein gesundes Misstrauen walten lassen und regelmäßig eine Sicherheitskopie der Daten auf dem Rechner anfertigen.

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3 Tipps für mehr Sicherheit im Internet
Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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Kommentare

Sven Scheuerle / http://www.sterbegeld-versicherung-vorsorge.de

18:02 29.10.2015

Das sind interessante Ansatzpunkte. Aus persönlicher Erfahrung kann ich jedem Internet-Nutzer zusätzlich noch eine AntiViren-Software mit Internet-Security empfehlen.

Diese erkannt die meisten der oben genannten Probleme und weist Nutzer darauf hin oder warnt ihn.

Viele Grüße
Sven Scheuerle