Trendscouts bei R+V

Trendscouts bei R+V
20. Jan 2014

von Sina Eichmann

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Autofahren wird vielleicht autonom. Sicher ist, dass es immer mehr Elektrofahrzeuge gibt und immer mehr Menschen Dinge teilen. Vielleicht auch Versicherungen? Was ist morgen? Damit beschäftigen sich Trendscouts bei der R+V.

Autofahren wird immer sicherer, dank moderner Technik. Die Autos der Zukunft bremsen bei Gefahr automatisch, halten sicheren Abstand vom vorausfahrenden Fahrzeug, weichen Hindernissen selbständig aus. Und vielleicht fahren sie schon bald von ganz allein.

Neugierde muss sein

Und damit kommt die Versicherung ins Spiel. Was bedeutet autonomes Autofahren für die R+V? Wie sieht die KfZ-Versicherungspolice in 20 oder 30 Jahren aus? Passen die bestehenden Produkte zu Elektrofahrzeugen? Das sind Fragen, mit denen sich Trendscout Michele Breitenstein, 42, beschäftigt.

Michele Breitenstein ist gelernter Versicherungskaufmann, seit 2004 bei der R+V, jetzt Gruppenleiter Verwaltung im Direktionsbetrieb Hamburg. „Ich gehe mit offenen Augen durch die Welt, habe eine Affinität zu neuen Dingen und bin neugierig.“ Das weiß auch sein Chef und hat ihn deshalb als Trendscout vorgeschlagen.

Innovative Ideen entwickeln

Davon gibt es 21 bei der R+V. Oliver Jaksch, Abteilungsleiter Qualitäts-, Prozess- und Projektmanagement im Geschäftsbereich Komposit (Schaden- und Unfallversicherung) leitet den Arbeitskreis Trendscouts. „Wir hatten vom Vorstand den Auftrag erhalten, innovative Ideen zu entwickeln, daraufhin haben wir das Team Trendscouting gegründet.“

Wie Michele Breitenstein wurden alle anderen 20 Trendscouts von ihren Vorgesetzten vorgeschlagen. Was sie verbindet: querdenken, über den Tellerrand hinausschauen, kritisch hinterfragen. Sie arbeiten bei der R+V selbst oder bei Tochterunternehmen wie der R+V24. Es sind Kundenberater, Außenregulierer, Mitarbeiter im Projekt- oder Prozess-Management.

Partnerschaftliche Unternehmenskultur

Sie machen ihren Job freiwillig, es ist eine Sonderaufgabe, die sie einige Tage im Jahr übernehmen. Einmal pro Quartal treffen sie sich, ansonsten findet ein regelmäßiger Austausch der Teammitglieder über Telefon, E-Mail und einen Zusammenarbeitsraum im R+V Net statt.

„Wir wollen unsere Mitarbeiter einbinden, ihnen sagen: Eure Meinung ist uns wichtig. Sie motivieren: Bringt euch ein“, sagt Oliver Jaksch. Die partnerschaftliche Unternehmenskultur ist ein Grund für die Gründung des Arbeitskreises. Doch im Vergleich zum Ideenmanagement, an dem sich Mitarbeiter beteiligen können, wenn sie wollen, hat das Trendscout-Team den klaren Vorstandsauftrag.

Klasse Ideen per Zufall

Das andere Motiv für die Gründung: Wenn etwas Umsetzbares dabei herauskommt, wird die Idee verfolgt. Beispiel Mikroversicherung. Das sind Verträge, die für ein oder zwei Tage mittels Smartphone abgeschlossen werden können. Oder Share-Lösungen. Immer mehr Menschen teilen immer mehr Sachen. Warum nicht auch Versicherungen?

„Ich nehme mir nicht zu bestimmten Zeiten vor, besonders kreativ und dann Trendscout zu sein“, sagt Michele Breitenstein. Neugierde sei ein permanentes Gefühl in ihm. Wenn er einen interessanten Artikel liest oder durch die Straßen Hamburgs geht, etwas Tolles sieht und denkt: Das ist eine klasse Idee.

Was ist morgen?

„Das merke ich mir und wenn es für die R+V Bedeutung haben könnte, schlage ich es meinen Trendscout-Kollegen vor. Gemeinsam wird dann darüber diskutiert und befunden.“

Dem Team geht es immer um die wichtige und zentrale Frage des Trendscoutings: Was ist morgen? Michele Breitenstein und seine Trendscout-Kollegen helfen der R+V, neue Geschäftsfelder zu entdecken.

Haben auch Sie Interesse an einer Karriere bei der R+V? Dann informieren Sie sich auf der Karrierehomepage der R+V.

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Trendscouts bei R+V
Sina Eichmann

Mitarbeiterin im Personalmarketing der R+V. Bloggt aus dem Personalbereich über Themen rund um Karriere und die R+V als Arbeitgeber.

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