Vermögensschadenversicherung – was versteht man darunter?

Vermögensschadenversicherung – was versteht man darunter?
14. Mrz 2014

von Suitbert Monz

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Schäden am Vermögen können aus den unterschiedlichsten Gründen entstehen – etwa weil man für Sachschäden aufkommen oder einen Rechtsstreit selbst bezahlen muss. Dementsprechend unterschiedlich sind auch die Vermögensschadenversicherungen, die in diesen Fällen greifen.

Die unterschiedlichen Absicherungen gegen Vermögensschäden umfassen die Privathaftpflicht-, die Berufshaftpflicht-, die Vermögensschadenhaftpflicht-, die Rechtsschutz- sowie die Restkreditversicherung.

Privathaftpflichtversicherung

Sie deckt alltägliche Missgeschicke ab. Wenn man die wertvolle Chinavase des Nachbarn vom Kaminsims stößt und diese zersplittert, kann ein Schaden am eigenen Vermögen entstehen, falls man keine Privathaftpflichtversicherung hat. Diese Schäden begleicht man dann nämlich aus eigener Tasche.

Berufshaftpflichtversicherung

Hier werden alle finanziellen Schäden abgedeckt, die aufgrund beruflicher Fehler entstehen können. Beispielsweise dann, wenn ein Installateur versehentlich die Gasleitung anbohrt. Sie ist nicht zu verwechseln mit der Betriebshaftpflichtversicherung, die ganze Firmen absichert.

Vermögensschadenhaftpflichtversicherung

Die Vermögensschadenhaftpflicht ist eine Ergänzung zur Berufshaftpflicht und vor allem für selbständige, beratende Berufe wie Rechtsanwalt oder Steuerberater interessant. Finanzielle Schäden, die dem Kunden durch eine fehlerhafte Beratung entstehen, können mit ihr ausgeglichen werden. Ansonsten muss der Betroffene auch hier die Schäden selbst begleichen.

Rechtsschutzversicherung

Im Alltag können sich unterschiedliche Streitfälle ergeben, die nicht selten vor Gericht enden. Etwa dann, wenn einem unrechtmäßig der Job gekündigt wurde oder bei Unstimmigkeiten unter Nachbarn. Wie die Privathaftpflichtversicherung, so ist auch die Rechtsschutzversicherung keine Pflichtversicherung.

Restkreditversicherung

Manchmal reicht das Budget nicht, um sich beispielsweise ein neues Auto zu kaufen, das man aber dringend braucht. In Fällen wie diesem nimmt man dann mitunter einen Kredit auf.

Wenn man die Darlehensraten wegen Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit, Scheidung, Unfall, Krankheit oder Tod nicht mehr zurückzahlen kann, ist eine Restkreditversicherung von Vorteil. Sie stellt in diesen Fällen sicher, dass man  nicht auf seinen Schulden sitzen bleibt.

Sinnvoll ist es, sich im Vorfeld darüber Gedanken zu machen, welche Vermögensschadenabsicherung zur eigenen Situation passt. Denn nicht für jeden sind alle oben genannten Versicherungen zwingend notwendig.

Wann hat sich für Sie eine Vermögensschadenabsicherung bereits ausgezahlt? Wann wäre sie sinnvoll gewesen? Diskutieren Sie mit!

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Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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