#verschenkZeit: R+V-Helfer im Tierheim Wiesbaden

#verschenkZeit: R+V-Helfer im Tierheim Wiesbaden
21. Jan 2014

von Suitbert Monz

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Auch in den vergangenen zwei Wochen haben sich wieder freiwillige Helfer der R+V im Rahmen der Google+-Aktion #verschenkZeit sozial engagiert und diesmal im Tierheim für Wiesbaden und Umgebung e.V. zwei Nachmittage ausgeholfen. Die im Spelzmühlweg liegende Anlage beherbergt etwa 80 Hunde, 90 Katzen und viele andere Kleintiere. 16 Mitarbeiter rund um Heimleiterin Frau Nadine Bernardy kümmern sich liebevoll um die Tiere.

Ein Nachmittag für Benji und Bensa

„Benji und Bensa sind zwei alte, taube Hunde, die schon seit ein paar Wochen im Tierheim leben und nur wenig Chance auf eine Vermittlung haben“, erklärt Christina Albrecht, R+V-Helferin im ersten #verschenkZeit-Einsatz im Tierheim. hund_230

„Trotz des großen Einsatzes und persönlichen Bezuges ist es kaum möglich, jedem einzelnen Tier ausreichend Aufmerksamkeit zu schenken. So habe ich versucht für die beiden Oldies ein paar Stunden lang da zu sein, sie zu streicheln und ihnen das Gefühl zu vermitteln, dass sie nicht vergessen sind.“ Frau Albrecht hat der Einsatz im Tierheim sehr berührt: „Ich ziehe meinen Hut vor der Arbeit, die die Mitarbeiterinnen im Tierheim tagtäglich leisten.“

Welpen streicheln und Zwinger schrubben

Über den zweiten Nachmittag im Tierheim berichten die R+V-Mitarbeiterinnen Eva Blumenfeld und Mae von Lapp:

eva_hund„Der Tag fängt ja ganz harmlos an: Hundewelpen schmusen. „Die brauchen das und wir kommen da ja nicht zu“, sagt die Pflegerin, die uns in die Quarantäne-Station bringt. Uns beschleicht eher so das Gefühl: Büro-Schnecken, was sollen wir mit denen bloß anfangen? Also hartnäckig bleiben und nachhaken. Wir wollen ja schließlich helfen. Mit den Hundewelpen schmusen hat natürlich Spaß gemacht. Die sind ja so süß. Nebenan waschen wir in der Spülküche so an die 50 Näpfe aus.

Nach etwa einer Stunde streckt die Pflegerin den Kopf wieder hinein. Wir fragen: Können wir sonst noch was helfen? Die Pflegerin schaut an unseren Klamotten entlang – ja gut, ist jetzt nicht wirklich so robust wie ihre Arbeitshose, darf aber getrost dreckig werden. Weißer Anorak? Ja mein Gott es gibt ja Waschmaschinen. Also los: Zwinger schrubben. Nach etwa einer halben Stunde sind wir fertig und suchen uns neue Arbeit. Was schon fertig? Gut dann noch einen Zwinger und dann noch einen.“

Happy End im Hundehaus

„Zwischendurch schauen wir in die anderen Zwinger, lesen von den Schicksalen, die die Hunde schon erlebt haben, verursachen mit lieben Worten viel Schwanzgewedel, Dobermann Hektor kommt aus der dunklen Ecke gesprintet und rutscht fast an dem vergitterten Fenster vorbei, vor dem wir stehen. Schafft es dann aber doch noch im letzten Moment die Pfoten auf die Fensterbank zu hauen und zu bremsen. Dann schaut er uns erwartungsvoll an. Ja, Du bist so ein toller Kerl, feiner Junge. Er freut sich.

Außerdem erleben wir die Wiederzusammenführung eines Cocker-Spaniels mit seiner Familie. Der Hund war ausgebüxt und im Tierheim gelandet. Freudentränen bei der Besitzerin, Freude aber auch bei den Pflegerinnen und den ehrenamtlichen Spaziergängern, die abends das Hundehaus bevölkern. Das Happy-End macht schnell die Runde. Als wir gehen, bedanken sich alle überschwänglich bei uns für die „große Hilfe“. Ob die das ernst meinen? Egal – wir haben getan, was wir konnten und kehren dann erschöpft aber zufrieden nach Hause zurück.

Fazit: Schicksale die bewegen und großer Einsatz der Tierpflegerinnen

Die R+V-Helferinnen ziehen ein gemischtes Fazit: Es hat Spaß gemacht zu helfen und zu sehen, wie viel Geduld und Liebe die Tierpflegerinnen für die Hunde aufbringen und ihnen damit ein Stück Zuhause geben. Wir waren überrascht, wie schwer die Tierpflegerinnen körperlich arbeiten. Es ist schwer auszuhalten, all die großen erwartungsvollen Augen der Tiere zu sehen und von ihren Schicksalen zu lesen. Umso wichtiger sind die großen Ordner voller Briefe von Menschen, die Tiere bei sich aufgenommen haben und jetzt berichten, wie gut diese sich im neuen Zuhause eingelebt haben.“

Weitere Fotos vom Tierheim finden Sie bei Google+.

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Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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