Vier Punkte zur Entfernung eines Wespennests

Vier Punkte zur Entfernung eines Wespennests
4. Jun 2014

von Suitbert Monz

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Der Sommer naht – und mit ihm nicht nur angenehme Dinge. Vermehrt tummeln sich jetzt auch wieder Insekten draußen, besonders bei den stechenden unter ihnen ist Vorsicht geboten. Wespennester an Haus und im Garten zu entfernen ist daher empfehlenswert, allerdings schwieriger als man zunächst vielleicht annehmen würde.

Als erstes stellt sich die Frage nach dem Wie. Lässt man einen Profi ran oder macht man es selbst? Und wenn ja, welche Methoden eignen sich? Dass Wespen zusätzlich unter Naturschutz stehen, macht die Entfernung mitunter kompliziert, denn eine Vernichtung des Nests ist verboten.

1. Der Grund der Entfernung

Nur, weil einen Anwohner ein Wespennest stört, darf er es nicht einfach umsiedeln. Fälle wie diese landen nicht selten vor Gericht. Da einige Arten sogar besonderen Naturschutz genießen, liegt es nicht im Ermessen des Grundstücksbesitzers zu entscheiden, ob das Nest entfernt werden darf oder nicht. Triftige Gründe sind beispielsweise eine klinisch bestätigte Allergie.

2. Die Art der Wespen

Der Naturschutz betrifft unterschiedliche Wespenarten in unterschiedlichem Maße. Besonders Hornissen und in ihrem Bestand gefährdete Wespenarten wie die Kreiselwespe dürfen nicht ohne weiteres auf eigene Faust entfernt werden. Wer die jeweiligen Wespenarten nicht selbst bestimmen kann, sollte einen Profi wie beispielsweise einen Kammerjäger konsultieren, der dann entscheidet, ob das Nest entfernt werden darf.

3. Wespen erfolgreich umsiedeln

Handelt es sich um Wespen, die normalen Schutz genießen und liegt ein guter Grund vor, kann man sich selbst daran machen, das Nest an einen anderen Ort zu verlegen. Hierfür ist weiße Schutzkleidung unerlässlich, darüber hinaus empfiehlt es sich, den Umzug morgens oder abends vorzunehmen, da dann alle Wespen im Nest sind.

Zunächst sollte das Nestinnere mit Wasser besprüht werden, damit die Wespen vorübergehend flugunfähig werden. Anschließend wird ein Netz um das Nest gelegt, um zu verhindern, dass noch Wespen entweichen. Schließlich wird mit einem Spatel das Nest vom Untergrund gelöst und muss dann zügig an die neue Stelle gebracht werden.

Wenn es sich um eine bedrohte Wespenart handelt, darf diese nur von einem Fachmann umgesiedelt werden. Dasselbe gilt für Hornissen. Auch wer sich trotz der Vorsichtsmaßnahmen zu unsicher ist, sollte die Umsiedlung Profis überlassen.

4. Die einfache Variante

Wer sich damit abfinden kann, für einen Sommer mit einem Wespennest zu leben, der kann das Nest im Winter bequem entfernen und vernichten. Denn dann ist es nicht mehr bewohnt und wird auch im nächsten Jahr nicht mehr von den Wespen besiedelt, da sie in jedem Frühling ein neues Nest bauen.

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Vier Punkte zur Entfernung eines Wespennests
Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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