Vorgehen bei Todesfall – das sind die wichtigsten Schritte

Vorgehen bei Todesfall – das sind die wichtigsten Schritte
26. Okt 2017

von Suitbert Monz

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Der Tod eines nahen Angehörigen ist ein belastendes Ereignis für die Hinterbliebenen. Dennoch gilt es, innerhalb der ersten Stunden und Tage einiges zu regeln. Wann welche Schritte unternommen werden müssen und welche Erledigungen etwas Zeit haben, ist hier zusammengestellt.

Insbesondere alle persönlichen Dokumente des Verstorbenen sollten herausgesucht werden, damit sie für die weiteren Schritte immer griffbereit sind.

24 Stunden nach dem Todesfall

Unmittelbar nach dem Versterben des Angehörigen sollte ein Arzt informiert werden – in der Regel ist das der Hausarzt oder, wenn dieser nicht erreichbar ist, der Notarzt. Das gilt nicht, wenn der Verstorbene in einem Krankenhaus oder einer ähnlichen Einrichtung gestorben ist. Dann übernimmt die jeweilige Einrichtung die Verständigung des Arztes.

Die Dokumente, die anschließend benötigt werden, umfassen unter anderem:

  • Organspendeausweis
  • Testament und ähnliche Verfügungen
  • Personalausweis
  • verschiedene Urkunden wie Geburtsurkunde
  • Versicherungsdokumente

Diese Dokumente stellen auch die weitere Handlungsgrundlage dar, wie beispielsweise die Wahl des Bestatters und die Form der Bestattung. Ebenfalls in diesem Zeitraum sollten andere enge Angehörige informiert werden.

36 Stunden nach dem Todesfall

Bis zu 36 Stunden nach dem Todesfall haben die Angehörigen Zeit, einen Bestatter zu wählen, sofern der Verstorbene keinen festgelegt hat. Ist der Bestatter beauftragt, können bereits Besprechungen bezüglich des weiteren Vorgehens stattfinden – sowohl was die Bestattung angeht als auch weitere Behördengänge, die vom Bestattungsinstitut übernommen werden sollen.

Innerhalb der ersten Tage nach dem Tod sollten die Angehörigen sich auch um dessen Wohnung bzw. Haus oder Zimmer im Pflegeheim kümmern. Hat der Verstorbene noch selbstständig in seinem eigenen Zuhause gelebt gilt es, Haustiere und Pflanzen zu versorgen sowie Strom und Wasser abzustellen. Im Falle eines Pflegeheimes haben die Angehörigen je nach Heim unterschiedlich lange Zeit, um das Zimmer auszuräumen. Diese Frist sollte mit der Heimleitung abgesprochen werden.

72 Stunden nach dem Todesfall

Als nächstes sollten weitere Institute und Stellen wie die Krankenkasse und die Versicherungen des Verstorbenen informiert werden. Darüber hinaus müssen Daueraufträge eingestellt und die jeweiligen Begünstigten informiert werden.

Außerdem sollten alle Einzelheiten für den Tag der Bestattung festgelegt werden – hierzu gehören das Datum, die Absprache mit dem Trauerredner oder Pfarrer, die Form der Bestattung, die Gäste sowie das Mieten eines Cafés oder Restaurants zum Leichenschmaus.

Hilfe in der Trauerbewältigung

Den Todesfall zu verarbeiten benötigt Zeit, die sich der Trauernde nehmen sollte. Oftmals kann ein solcher Verlust nicht allein bewältigt werden. Halt bei Freunden und der Familie zu suchen oder sich eine Auszeit vom Beruf zu nehmen, kann helfen, wieder aus der Trauer herauszufinden. Auch Selbsthilfegruppen oder Initiativen können eine Stütze sein.

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Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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