Sechs Monate als neuer Vorstand: Jens Hasselbächer im Interview

Sechs Monate als neuer Vorstand: Jens Hasselbächer im Interview
27. Sep 2018

von Regina Waldhecker

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Zum 1. April 2018 wurde Jens Hasselbächer in den Holdingvorstand der R+V Versicherung berufen. Er übernimmt ab 1. Oktober 2018 die Verantwortung für das Ressort Vertrieb und Marketing von Heinz-Jürgen Kallerhoff, der zum Jahresende in den Ruhestand geht.

Wie unser neuer Vorstand für Vertrieb und Marketing seine Einarbeitung erlebt und was sein Rezept für Erfolg ist, verrät uns Jens Hasselbächer im Interview.

Herr Hasselbächer, wie können wir uns Ihre Einarbeitung als Vorstand für Vertrieb und Marketing vorstellen?

Selfie mit dem Vorstand

Selfie mit dem Vorstand

Ein großes Glück sind für mich der Dialog und die enge Zusammenarbeit mit Jürgen Kallerhoff während meiner ersten Monate. Mein persönliches Anliegen in dieser Zeit war und ist es, ganz viele Menschen auf unterschiedlichen Ebenen der R+V Versicherung kennenzulernen. Dabei wird die hierarchie- sowie ressort- und bereichsübergreifende Zusammenarbeit auch langfristig eine wichtige Rolle für mich spielen.

Daneben ist die Vernetzung mit der genossenschaftlichen Finanzgruppe für mich von großer Bedeutung. Ich möchte Vertrauen schaffen. Dies ist die Voraussetzung, um auch in Zukunft dauerhaft für unsere Arbeit zu begeistern. Herausfordernd ist bei den Treffen seine Figur zu behalten, da diese Treffen oft bei einem gemeinsamen Essen stattfinden (lacht).

Was antworten Sie auf die Frage: Was machen Sie beruflich?

Wenn mich Leute im privaten Umfeld fragen, antworte ich erstmal „Versicherungsverkäufer“. Ich sehe mich als den ersten Versicherungsverkäufer und möchte eine Vorbildrolle einnehmen. Ich finde es bemerkenswert, wie schlecht der Beruf bei anonymen Befragungen abschneidet und gleichzeitig, wie hoch das Vertrauen der Menschen zu ihrem persönlichen Ansprechpartner ist. Ich suche dadurch bewusst den Dialog mit den Menschen, um sie zu überzeugen, dass dieser Beruf extrem wertvoll für die Gesellschaft und unsere Volkswirtschaft ist. Am Ende kläre ich auch auf, was ich tatsächlich beruflich mache.

Haben Sie als Vertriebsvorstand auch „Lieblingsaufgaben“ in Ihrem Arbeitsalltag?

Ich habe tatsächlich ganz viele Themen, die ich am liebsten mache. Gerne bin ich mit Menschen im Dialog. Leider kommt spontaner Dialog im Tagesgeschäft oft zu kurz. Da ich selbst aus dem operativen Geschäft komme, neige ich dazu, auch mal (zu) tief in diese Geschäftsprozesse einzutauchen. Am allerliebsten mache ich mir über die Zukunft Gedanken, wie wir diese bestmöglich gestalten, um dauerhaft überdurchschnittlich erfolgreich zu sein. Dabei ist mir der Austausch mit den Menschen sehr wichtig, um die besten Ideen zu generieren und auch die Umsetzung von Veränderungen sehr gut gestalten zu können.

Was machen Sie in der Freizeit und zum Ausgleich zum Vorstandsjob? Ist es immer noch Fußball?

Vor einigen Jahren hätte ich Fußball als Erstes genannt. Heute ist es aber meine Familie, die eine große Kraftquelle für mich ist. Als Zweites steht dann das Laufen, das ich nur mit mir selbst verbindlich vereinbaren muss. Ich laufe viermal in der Woche an festen Tagen, das ist für mich ein sehr wichtiger Ausgleich. Aber fußballbegeistert bin ich natürlich immer noch. Ich bin Bayern-Mitglied, Mainz-Fan und finde die Partnerschaft der R+V mit Schalke sehr wertvoll. Außerdem fahre ich Ski, lese extrem gerne und habe Hörbücher für mich entdeckt. Und wenn es zeitlich passt, reise ich auch gerne.

Haben Sie ein Rezept für beruflichen Erfolg?

Das Wichtigste ist, beruflich etwas zu machen, auf das man wirklich Lust hat. Mit dem zweitwichtigsten Punkt widerspreche ich einer heute weit verbreiteten Meinung. Ich kenne niemanden, der mit einem 9 to 5 Job erfolgreich geworden ist. Um erfolgreich zu sein, gehört es in jeder Organisation dazu, die „Extrameile“ zu gehen.

Außerdem kann es helfen, einen Mentor zu haben. Ich selbst hatte im Laufe meiner Berufsjahre verschiedene Mentoren. Ich habe Menschen gesucht, die meine Stärken stärken und mir helfen meine größten Schwächen zu beheben. Ich habe mich nie auf die Dinge konzentriert, die irgendwo dazwischenliegen, denn die machen den Unterschied nicht aus.

Um erfolgreich zu sein, sollte man nicht im Gestern, wenig im Heute und insbesondere im Morgen leben. Mein Erfolgsbringer ist, dass ich immer auf der Suche nach guten Mitarbeitern bin, die gerne noch erfolgreicher werden als ich.

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Sechs Monate als neuer Vorstand: Jens Hasselbächer im Interview
Regina Waldhecker

Mitarbeiterin Personalmarketing der R+V und Spezialistin für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Bloggt zu Themen rund um Gesundheit, das Arbeitsleben und die Karrieremöglichkeiten im Außendienst bei R+V.

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