Warum Laufen so gesund ist

Warum Laufen so gesund ist
2. Jul 2015

von Rebecka Berndt

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Am 17.06.2015 fand der größte Firmenlauf der Welt in Frankfurt statt – die J.P. Morgan Corporate Challenge lockte über 70.000 Läufer und Läuferinnen auf die 5,6 km lange Strecke durch die Frankfurter Innenstadt. Auch wir waren dort vertreten und sind für einen guten Zweck gelaufen. Wie in den vergangenen acht Jahren wird ein Teil des Startgeldes für die Förderung von Sportprojekten für junge Menschen mit einer Behinderung gespendet. Doch was macht die Faszination Laufen aus?

Laufen baut Stress ab und der Körper schüttet während des Laufens die Glückshormone Serotonin und Endorphin aus. Es gibt also kaum etwas Besseres, als nach einem langen Büro Tag die Laufschuhe zu schnüren und eine Runde zu drehen. Der Kopf wird frei und man kann entspannt in den Feierabend gehen. Außerdem bemerken regelmäßige Läufer, dass sie besser und tiefer schlafen. Dadurch und durch den Energieschub nach der Regenerationsphase verdoppelt sich die eigene Vitalität und man hat bessere Laune.

Laufen ist einfach einfach

Teilnehmer kurz vorm Start beim J-P.-Morgan-Lauf

Teilnehmer kurz vorm Start beim J-P.-Morgan-Lauf

Laufen gehen kann im Prinzip jeder. Wenn die nötige Kondition dafür noch nicht vorhanden ist, dann eignen sich (Nordic) Walking oder einfach ein schneller Spaziergang für den Anfang. Außerdem, egal wo man ist, ob auf Geschäftsreise oder Zuhause, es wird kein schweres Equipment oder ein Fitnessstudio benötigt. Laufschuhe, T-Shirt und Hose angezogen und ab geht es auf die Straße oder in den nächst gelegenen Wald. Auch an Flussläufen kann man joggend entspannende Stunden verbringen.

Laufen ist gesund

Durch regelmäßiges Laufen wird das Kreislaufsystem angeregt – das fördert auch die Verdauung.

Ein wunderschöner Nebeneffekt des Laufens ist, dass viele Kalorien verbrannt werden. Bereits bei einem Laufpensum von 20 Minuten dreimal die Woche kann man abnehmen! Ein weiterer Grund zu laufen ist, dass das eigene Herz leistungsstärker wird. Es wird mehr Blut durch den Körper gepumpt. Die Zahl der roten Blutkörperchen steigt und die Blutgefäße werden dehnbarer. Somit senkt regelmäßiges Laufen das Risiko, an einer Herzkrankheit zu sterben, um bis zu 40 Prozent.

Joggen erhöht außerdem die Konzentrationsfähigkeit, da wir besser mit Sauerstoff versorgt werden. Doch nicht nur Sauerstoff wird besser transportiert, sondern auch die Leber arbeitet verstärkt und spült Schadstoffe schneller aus dem Körper. Des Weiteren wird Osteoporose vorgebeugt und das Lungenvolumen nimmt nachhaltig zu, wodurch wir besser atmen können.

Gemeinsames Laufen stärkt die Motivation

70.000 Läufer und Läuferinnen waren in Frankfurt dabei

70.000 Läufer und Läuferinnen waren in Frankfurt dabei

Doch bevor diese positiven Aspekte des Laufens eintreten können, muss das Wichtigste beachtet werden: Man muss es schaffen, Laufen zu gehen… Der innere Schweinehund nagt stark an einem und das Sofa ruft oft lauter als die Laufschuhe. Um dem entgegen zu wirken, hilft es oft, sich mit Freunden zum Laufen zu verabreden. Auch wenn man keine große Lust verspürt, geht man dennoch und ist danach doppelt so stolz, dass man wirklich joggen war. Oder Sie machen es wie wir und melden sich für einen Lauf in Ihrer Nähe an. Das spornt zum Trainieren an, da man sich vor so vielen Zuschauen nicht die Blöße geben möchte. Ich persönlich bin mit einer Kollegin gelaufen, welche sonst nie laufen geht – und wir haben die knapp sechs Kilometer in 44 Minuten geschafft – ein voller Erfolg für uns.

Das Wichtigste zum Schluss: Laufen kann auch Spaß machen, wie Sie in unserer Bildergalerie sehen können. Weitere Fotos gibt es im Flickr-Album.

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Warum Laufen so gesund ist
Rebecka Berndt

Mitarbeiterin Personalmarketing der R+V. Bloggt zu Themen rund um das Arbeitsleben und die Karrieremöglichkeiten im Außendienst bei R+V.

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Kommentare

Tobias Bierl / http://www.finanzberatung.bierl.de

18:00 15.07.2015

Das Thema wird aber auch immer wieder in meinem Freundeskreis kontrovers diskutiert – es gibt genügend Personen im höheren Alter (über 60), wo das jahrelange Laufen sehr auf das Knie gegangen ist und dieser Kreis jetzt teilweise nicht mehr Treppen steigen kann & ein künstliches Kniegelenk benötigen.

Die Belastung für die Kniegelenke sind teilweise immens – das sollte man nicht außer Acht lassen und ggf. auch mal Radfahren und Schwimmen in Betracht ziehen.