Warum sollte ich Wasser trinken?

Warum sollte ich Wasser trinken?
24. Aug 2017

von Rebecka Berndt

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Wer von Kopfschmerzen geplagt ist, sollte sich fragen, ob er genug getrunken hat. Nicht selten ist das der Grund für die Beschwerden. Denn nur wer ausreichend trinkt, bleibt fit im Kopf!

Unser Körper besteht zu fast 75 Prozent aus Wasser und braucht daher ausreichend Flüssigkeit. Er kann vieles kompensieren und funktioniert auch dann noch, wenn man nur eine Tasse Kaffee trinkt. Die Energie ist dann aber schnell aufgebraucht und das Leistungspotenzial wird nicht mehr optimal ausgeschöpft. Der Körper fährt sein Energielevel runter. Kopfschmerzen oder Verspannungen sind deutliche Anzeichen dafür.

Den eigenen „Akku“ mit Wasser aufladen

Den „Akku“ immer wieder voll aufzuladen, ist deshalb sehr wichtig für Wohlbefinden und Gesundheit. Am besten eignet sich Wasser für die Flüssigkeitsversorgung. Wasser ist das Vehikel zum Transport aller Stoffe, die unsere Zellen – und damit unser Körper bzw. unsere Leistungsfähigkeit – zum Funktionieren brauchen.

Wassermangel behindert die Giftausscheidung und macht krank. Viele chronische Krankheiten wie zum Beispiel Herzerkrankungen, Diabetes, rheumatoide Arthritis, Magengeschwüre, Bluthochdruck werden sogar von einer Dehydration begleitet oder ausgelöst.

Kopfschmerz durch Wasser trinken lösen

Experten empfehlen mindestens zwei bis drei Liter am Tag oder 40 bis 50 ml pro Kilogramm Körpergewicht. Das klingt zunächst viel, doch kann diese Menge die Leistungsfähigkeit deutlich verbessern und Beschwerden reduzieren. Denn Kopfschmerzen und Verspannungen sind sehr oft nur auf unzureichende Flüssigkeitsaufnahme zurückzuführen. Dabei sollte nicht gewartet werden, bis sich Durst einstellt, denn der ist tatsächlich ein Warnsignal. Es zeigt an, dass schon ein Mangel besteht.

Stefan Piesker, BGM-Beauftragter und Fitness- und Ernährungsexperte der R+V Betriebskrankenkasse, hat folgende Tipps:

  • Morgens nach dem Aufstehen gleich ein großes Glas stilles, lauwarmes Wasser trinken.

Der Grund: Nachts verliert der Körper bis zu einem halben Liter Wasser. Das Blut wird zähflüssiger, das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko steigt auf Grund des Wassermangels. Daneben bereiten wir den Magen durch Flüssigkeitszufuhr auf das Verdauen vor. Die Stoffwechselorgane werden aktiviert.

  • Möglichst viel stilles Wasser trinken.

In Kohlensäure steckt schon das Wort „Säure“. Ganz viele Menschen sind „sauer“, da wir zu wenig Obst und Gemüse essen und häufig aus Zeitmangel zu Fertigprodukten greifen. Durch Kohlensäure wird der Säurehaushalt im Körper zusätzlich negativ begünstigt. Eine Übersäuerung kann auf Dauer zahlreiche Krankheiten auslösen – zum Beispiel Arthritis, Arthrose, Nieren – und Gallensteine, Herzinfarkt, Schlaganfall. Außerdem begünstigt eine Übersäuerung Cellulite und Falten.

  • Trinken während der Mahlzeit.

Eindeutiges „ja“, weil Flüssigkeit dem Körper die Produktion der Magensäure erleichtert. Nach dem Essen erst einmal nichts trinken, da sonst die Magensäure verdünnt wird, was die Verdauung erschwert.

  • Trinken hilft beim Abnehmen.

Wer zu wenig trinkt, dessen Fettstoffwechsel verschlechtert sich nachweislich. Denn bei Flüssigkeitsmangel schaffen die Nieren ihre Hauptaufgabe, die Entgiftung des Köpers, nicht mehr und müssen die Leber um Hilfe bitten. Sie arbeitet hauptamtlich am Fettstoffwechsel und muss diesen dann verlangsamen, weil die Nieren Hilfe brauchen. Damit die Nieren ohne Leberunterstützung auskommen, benötigen sie mindestens 2,5 Liter am Tag.

Wer mehr darüber erfahren möchte, wie wichtig Wasser für die Gesundheit ist, kann sich ein Video von pur-life anschauen.

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Rebecka Berndt

Mitarbeiterin Personalmarketing der R+V. Bloggt zu Themen rund um das Arbeitsleben und die Karrieremöglichkeiten im Außendienst bei R+V.

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