Was ist eigentlich Achtsamkeit?

Was ist eigentlich Achtsamkeit?
22. Mrz 2018

von Regina Waldhecker

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Immer wieder stößt man in den Medien auf den Begriff „Achtsamkeit“. Selbst wissenschaftliche Studien berichten über die positiven Effekte von „Achtsamkeit“. Doch was ist eigentlich Achtsamkeit und wie kann Achtsamkeit mir helfen?

In diesem Artikel erklären wir kurz, was unter Achtsamkeit verstanden wird und wie wir die positiven Effekte der Achtsamkeit für uns nutzen können.

Was ist eigentlich Achtsamkeit?

Achtsamkeit ist eine besondere Form der Aufmerksamkeit und kommt ursprünglich aus dem Buddhismus. Äußere und innere Vorgänge, Reize sowie Bewegungen und Handlungen werden bewusst vollzogen. Unsere Sinne unvoreingenommen erleben – riechen, schmecken, fühlen – ohne Wertung und Vorurteil, das ist Achtsamkeit.

Warum sollte ich achtsam sein?

Wer achtsam durch den Tag geht, kann oft Stress, Ängsten und schwierigen Lebenssituationen besser begegnen. Durch die Zunahme der Gehirnfunktion kann unser Immunsystem aktiviert werden und die Leistungsfähigkeit und Konzentration verbessert werden.

Einfache Tipps für einen achtsamen Alltag

Man frühstückt, geht zur Arbeit, trifft Kollegen, macht Sport und schaut am Abend einen Film – oft ohne sich die Dinge, die man tut, bewusst zu machen. Viele Abläufe funktionieren wie im Autopiloten und später fragt man sich, wo der Tag geblieben ist. Die folgenden Tipps sollen Ihnen als Inspiration dienen, um einen behutsamen, ersten Start in ein achtsames Leben zu bekommen.

Die Umwelt neu entdecken 

Überlegen Sie sich eine Situation oder einen Ablauf, den Sie jeden Tag als Routine erledigen. Zum Beispiel der Weg vom Parkplatz oder Bushaltestelle bis zu Ihrem Arbeitsplatz. Versuchen Sie die Gedanken auf die Arbeit abzustellen und alles um sich herum wahrzunehmen. An welchen Bäumen, Schildern und Gebäuden laufen Sie vorbei? Gibt es Dinge, die Ihnen neu vorkommen? Nehmen Sie sich die Zeit, um Ihre Umwelt kennenzulernen und Neues zu entdecken.

Achtsam Essen

Meist lesen wir die Zeitung während wir essen, unterhalten uns mit der Familie und Kollegen oder sehen fern. Das Frühstück ist schneller vorbei, als wir die neuen Facebook-Posts oder WhatsApp Nachrichten auf unserem Smartphone gelesen haben. Achtsam Essen geht anders.

Versuchen Sie mal zu überlegen, wo Ihr Essen eigentlich herkommt und welchen Weg es hinter sich hat, bevor es auf ihrem Teller gelandet ist. Riechen, berühren und spüren Sie die Lebensmittel. Achten Sie darauf, wie ihr Stoff-Wechsel nach dem Essen auf die unterschiedlichen Lebensmittel reagiert.

 Auf seinen Körper achten

Setzen Sie sich zehn Minuten an einen ruhigen Ort und denken Sie ganz bewusst über Ihre Körperhaltung nach. Ist es bequem? Wo zwickt etwas? Spüren Sie bestimmte Spannungen? Versuchen Sie diese Stellen, so gut es geht, zu entspannen. Wenn die Spannungen bestehen bleiben, begegnen Sie Ihnen wohlwollend und akzeptierend. Durchleutchen Sie ganz bewusst Ihren Körper – und nehmen alles wahr, was er Ihnen mitteilt.

Erzählen Sie uns von Ihren Tipps und Ritualen für einen achtsamen Tag und achtsames Leben. Wir freuen uns über Ihre Inspirationen.

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Was ist eigentlich Achtsamkeit?
Regina Waldhecker

Mitarbeiterin Personalmarketing der R+V und Spezialistin für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Bloggt zu Themen rund um Gesundheit, das Arbeitsleben und die Karrieremöglichkeiten im Außendienst bei R+V.

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