Was kommt nach dem Schulabschluss? Tipps für die Berufswahl

Was kommt nach dem Schulabschluss? Tipps für die Berufswahl
26. Feb 2015

von Dr. Eva-Maria Zindler

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Endlich den Schulabschluss in der Tasche! Jung, dynamisch, aber irgendwie keine Ahnung, wie’s jetzt weitergehen soll? So geht es vielen Schulabgängern, die sich derzeit der Qual der Berufswahl stellen müssen: eine Ausbildung, ein Studium, erstmal ins Ausland oder doch etwas „Soziales“? Im Beitrag geben wir als Fortsetzung von „Was soll bloß aus mir werden?“ weitere Tipps zur möglichen Vorgehensweise bei der Berufswahl.

Selbsteinschätzung: Wer bin ich?

Um entscheiden zu können, welcher Beruf passen könnte, muss sich jeder darüber klar werden, wer er eigentlich ist. Dabei können folgende Fragen helfen:

  • Wo liegen meine Stärken? Lerne ich gerne oder bin ich eher handwerklich tätig? Arbeite ich gerne mit anderen zusammen oder lieber alleine?
  • Was sind meine Interessen? Welche Fächer oder Arbeitsgruppen haben mir in der Schule Spaß gemacht? Welche Hobbies bereiten mir Freude?

Interessant kann es auch sein, diese Fragen von der Familie oder Freunden beantworten zu lassen und damit ein Bild von anderen über sich zu bekommen.

Information: Welche Möglichkeiten gibt es?

Unabhängig von persönlichen Stärken und Interessen sollte jeder, der vor der Berufswahl steht, alle denkbaren Wege nach der Schule kennen. Hier helfen grundsätzliche Anlaufstellen wie die Arbeitsagentur, die IHK, Portale wie ausbildung.de oder planet-beruf.de oder Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademien.

Doch wie erfährt man am besten, was es genau bedeutet, zum Beispiel eine Ausbildung zum Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzen zu machen oder Pädagogik zu studieren?

Von Anderen oder durch eigenes Ausprobieren!

Deshalb sollten Schulabgänger frühzeitig:

  • Eltern, Geschwister, Verwandte oder Bekannte nach ihren Erfahrungen fragen,
  • Messen besuchen und mit Azubis (stuzubi), Mitarbeitern oder Studenten sprechen,
  • einen Tag der offenen Tür/Schnuppertage an Unis und in Ausbildungsbetrieben nutzen oder
  • eigene Erfahrungen zum Beispiel durch Praktika sammeln.

Entscheidung: Was könnte zu mir passen?

Neben dem Abgleich eigener Stärken und vorhandener Möglichkeiten kann es auch helfen, sich ein paar praktische Fragen zu stellen:

  • Bei welchem der ausgesuchten Berufe habe ich welche Berufsaussichten?
  • Wie sind die Verdienstchancen?
  • Kann ich ein Studium finanzieren und wenn ja, wie?
  • Bin ich bereit, einen Umzug in Kauf zu nehmen oder sogar ins Ausland zu gehen?

Viele können sich nicht für den einen Traumberuf entscheiden – und das ist auch gut so. Dadurch können Berufseinsteiger von vorneherein Alternativen einplanen und bei Absagen unnötigen Frust vermeiden. Außerdem macht es Sinn, auch unbekannten Berufen eine Chance zu geben, denn gerade hier gibt es häufig gute Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten.

„Locker bleiben“

Ja, die Berufswahl ist eine wichtige Entscheidung und die gewählte Richtung sollte den eigenen Interessen und Stärken entsprechen. Aber den heute gewählten Beruf muss man nicht mehr bis zur Rente ausüben. Der Berufsweg hält für jeden noch viele Kreuzungen bereit, an denen wieder neue Entscheidungen zu treffen sind. So kann man auch nach der Ausbildung noch studieren – dann vielleicht berufsbegleitend und mit einem direkten Karriereziel im Unternehmen.

 

Interessieren Sie sich für einen Berufseinstieg im Außendienst oder Innendienst bei R+V? Dann informieren Sie sich gerne auf unserer Website.

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Dr. Eva-Maria Zindler

Mitarbeiterin Personalmarketing der R+V. Bloggt zu Themen rund um das Arbeitsleben und die Karrieremöglichkeiten im Außendienst bei R+V.

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