Was macht eigentlich ein Vertriebscoach?

Was macht eigentlich ein Vertriebscoach?
9. Apr 2020

von Regina Waldhecker

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Coaching gibt es in vielen Bereichen. Was genau steckt hinter dem Vertriebscoach bei der R+V? Das verrät uns heute Thomas Gier, Vetriebscoach in der Vertriebsdirektion Generalagenten.

Thomas, was müssen wir uns unter einem Vertriebscoach vorstellen?

Thomas Gier

Im Vordergrund steht die individuelle Unterstützung der Verkäufer im Außendienst. Die Themen sind vielfältig und reichen von der Organisation über die telefonische Terminvereinbarung bis hin zur Gesprächsführung. Ein großer Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Unterstützung in der Nutzung der Beratungstechnologie. Unseren Verkäufern steht ein professionelles Beratungsprogramm für ihre Kundengespräche zur Verfügung. Ich begleite sie bei ihren Terminen, gebe Feedback und gemeinsam optimieren wir die Gesprächsführung.

Ein anderes Themenfeld ist die Unterstützung der Führungskräfte mit Werkzeugen der Teamentwicklung. Hier geht es darum, gruppendynamische Prozesse zu begleiten mit dem Ziel, als Einheit noch erfolgreicher zusammenzuarbeiten.

Generell ist die Bandbreite der Aufgaben groß und die Ausgestaltung kann regional ganz unterschiedlich sein.

Wie sieht ein beispielhafter Arbeitstag bei Dir aus?

Oft stehe ich sehr früh auf, um zu meinem Einsatzort anzureisen. Dabei nehme ich gerne den Zug. Hier kann ich die Reisezeit gleichzeitig noch als Bürozeit nutzen. Wenn ich angekommen bin, treffe ich den Verkäufer, mit dem ich den Tag verbringen werde. Gemeinsam bereiten wir seine Termine vor und ich begleite ihn bei den Kundengesprächen. Nach den einzelnen Terminen gehen wir gemeinsam in die Reflektion und arbeiten Optimierungsansätze aus. Abends fahre ich entweder zurück nach Hause oder gehe ins Hotel. Hier treffe ich manchmal noch Kollegen, die ebenfalls unterwegs sind.

Was magst Du besonders an Deinem Job?

Thomas GierKollegen in ihrer Weiterentwicklung zu begleiten und zu unterstützen. Coaching ist kein Prozess „von der Stange“, sondern richtet sich nach den persönlichen Bedürfnissen. Eine vertrauensvolle Beziehung ist dabei wichtig. Es wird natürlich auch gelacht. Ich lebe nach dem Motto: „Ich weiß nichts besser“. Respekt und Augenhöhe zum Gegenüber sind unabdingbar. Das gefällt mir. Besonders schön ist, wenn sich der Mitarbeiter in dem Feedback wiedererkennt und aus der Rückmeldung etwas machen kann. Coaching ist Hilfe zur Selbsthilfe. Wenn der Mitarbeiter durch meine Arbeit bessere Handlungsmöglichkeiten für sich entdeckt, freue ich mich über das Erfolgserlebnis.

Welche Ausbildung braucht man als Vertriebscoach?

Einen klassischen Werdegang gibt es nicht. Viele Wege sind möglich. Ich war erst Privatkundenberater und Trainer für Personenversicherungen, bevor ich mich für den Vertriebscoach entschieden habe. Mitbringen sollte man ein gutes Versicherungsfachwissen im Privatkundenbereich, Kommunikationsgeschick und ein hohes Maß an Selbstorganisation. Man muss immer up to date sein und sich permanent weiterbilden. Manchmal fühle ich mich wie ein IT-Trainer. Technisches Verständnis ist daher auch wichtig. Außerdem habe ich eine Ausbildung zum systemischen Coach. Diese ist nicht unbedingt erforderlich, aber sehr hilfreich.

Was zeichnet die R+V als Arbeitgeber für Dich aus?

Ich bin jetzt seit 17 Jahren bei der R+V. Besonders die Zusammenarbeit mit den Kollegen habe ich immer als sehr positiv empfunden. Es macht Spaß, mit diesen Menschen zusammenzuarbeiten. Die R+V ist ein großes Unternehmen, dass ich als verlässlich und mitarbeiterzentriert erlebe.

Danke Thomas für das Interview!

Gastautorin: Sabine Schwarz, Spezialistin Personalmarketing

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Was macht eigentlich ein Vertriebscoach?
Regina Waldhecker

Mitarbeiterin Personalmarketing der R+V und Spezialistin für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Bloggt zu Themen rund um Gesundheit, das Arbeitsleben und die Karrieremöglichkeiten im Außendienst bei R+V.

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