Was macht ein Maschinenbauingenieur bei R+V?

Was macht ein Maschinenbauingenieur bei R+V?
7. Apr 2014

von Sina Eichmann

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Auf der Suche nach außergewöhnlichen Berufsbildern im Unternehmen fiel der Blick direkt auf Thomas Raatgering. Thomas Raatgering studierte Maschinenbau und ist nun als Großschadenregulierer bei der R+V tätig. Maschinenbau und Versicherung passt das zusammen? Und ob! Warum dies so ist und wie der Arbeitsalltag als Maschinenbauer bei der R+V aussieht, erzählt uns Thomas Raatgering im Interview.

Herr Raatgering, wie sieht Ihr bisheriger Karriereweg aus und wie sind Sie als Maschinenbauer auf die R+V aufmerksam geworden?

„Nach der Schulzeit entschied ich mich für ein Studium im Maschinenbau und entdeckte bereits währenddessen mein Interesse für die Wirtschaft. Nach meinem Abschluss und durch Rücksprache mit vorherigen Studenten erfuhr ich schließlich von dem Zusatz- und Aufbaustudiengang „Versicherungsingenieurwesen“ in Köln und absolvierte diesen nach weiteren drei Semestern und der Diplomarbeit.

Das Aufbaustudium beinhaltete unter anderem die Module BWL, Recht und natürlich versicherungsspezifische Vertiefungen mit den Schwerpunkten Technische Versicherungen, Feuerversicherung, Schadenregulierung und Brandschutz.

Gerade die Kombination aus dem technisch geprägten Maschinenbau und dem Versicherungswesen ist sehr interessant, und durch die beiden Abschlüsse erhielt ich die Möglichkeit, meine Kenntnisse in beiden Fachrichtungen zu vertiefen.

Durch Zufall zur R+V

Wie kam ich nun zur R+V? Wie es der Zufall so wollte, lernte ich bereits während des Studiums meinen jetzigen Vorgesetzten und damaligen Kommilitonen kennen und blieb auch nach Abschluss in Kontakt.

Nach einigen Berufsjahren als Underwriter in der Feuer- und Technischen Versicherung/Industrie in einem anderen Unternehmen ergab sich die Möglichkeit zum Wechsel in die R+V. Nach der Station als Direktionsbeauftragter für die technische Versicherung wurde ich ein Jahr lang in meine jetzige Position eingearbeitet und bin nun seit 2004 als Großschadenregulierer tätig.“

Wie kann man sich Ihren Arbeitsalltag vorstellen?

„Ein weiterer Kollege, ebenfalls Maschinenbauingenieur, und ich betreuen das gesamttechnisch versicherte Portfolio der R+V im Falle eines Großschadeneintritts. Darunter fallen zum Beispiel Arbeitsmaschinen oder auch Windkraft- und Biogasanlagen.

Ungefähr 95% meiner Tätigkeit macht dabei die Schadenregulierung aus. Sobald ein Schaden gemeldet wird und dieser eine bestimmte Schadenhöhe überschreitet, treten mein Kollege oder ich mit den Kunden in Kontakt und nehmen den Schaden nach Vorabgesprächen per Telefon vor Ort auf.

Handelt es sich dabei zum Beispiel um einen Schaden an einer Arbeitsmaschine, wird diese in Einzelteile zerlegt und wir prüfen, ob es sich um einen ersatzpflichtigen Schaden handelt. Ist der Schaden durch eine versicherte Gefahr eingetreten? Ist eventuell Verschleiß die Ursache?

Neben der Schadenregulierung ist unser technisches Wissen gelegentlich auch bei der Einschätzung der Versicherbarkeit von neuen Risiken gefragt. Wie hoch ist das Schadenpotenzial neuer Prototypen oder Anlagen?“

Inwieweit sind bei Ihren Aufgaben die gewonnen Kenntnisse aus dem Maschinenbaustudium von Vorteil?

„Das Studium war für meine jetzige Tätigkeit sehr hilfreich. Ich gehe zwar nicht mehr bis in die kleinsten Details und Berechnungen, muss jedoch regelmäßig mein technisches Verständnis bei der Schadensprüfung und -aufnahme unter Beweis stellen.“

Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit besonders viel Spaß?

„Mein Beruf ist sehr abwechslungsreich. Unter der Woche bin ich drei bis vier Tage unterwegs und verbringe die restlichen ein bis zwei Tage im Büro. Diese Aufteilung ermöglicht mir, nahe am Kunden zu sein.

Zudem lerne ich in meinem Job nie aus. Ich entwickle täglich mein technisch-, juristisch- und auch versicherungsspezifisches Wissen weiter und stehe bei jeder Schadenregulierung vor neuen Herausforderungen.

Um neues Know-How aufzubauen lese ich viel, besuche Seminare und lerne aus der Praxis, indem ich mich bei den Herstellern erkundige und mir neue Techniken und Systeme erklären lasse.

Gerade dieses breite Feld an Wissen, welches ich jeden Tag anwenden muss, macht den Reiz meiner Arbeit aus und bereitet mir viel Spaß.“

Haben auch Sie Interesse an einer Karriere bei der R+V? Dann informieren Sie sich auf der Karrierehomepage der R+V.

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Sina Eichmann

Mitarbeiterin im Personalmarketing der R+V. Bloggt aus dem Personalbereich über Themen rund um Karriere und die R+V als Arbeitgeber.

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