Was tun, wenn die Baufirma Insolvenz anmeldet?

Was tun, wenn die Baufirma Insolvenz anmeldet?
8. Nov 2013

von Suitbert Monz

0

Ein Grauen für jeden Häuslebauer: Der jahrelange Traum vom Eigenheim soll endlich verwirklicht werden, viele Planungen sind im Vorfeld durchgegangen worden – und dann gehen der Baufirma mitten in der Bauphase die Mittel aus. Ganz vermeiden lässt sich dieses Risiko nie, aber einschränken.

Gerade Baufirmen sind oft von Insolvenz betroffen, die Gründe hierfür sind vielfältig. Häufig liegen sie darin, dass viele Baufirmen mittelständische Unternehmen sind, die hohe Summen vorfinanzieren müssen.

Wenn dies in der Bauphase des eigenen Heims passiert, ist der Bauherr ebenfalls unmittelbar betroffen. Um sich bestmöglich vorzubereiten, sollte man einige Punkte berücksichtigen.

Der Baufirma rechtzeitig auf den Zahn fühlen

Bei der Wahl der Baufirma dürfen sich Bauherren nicht nur auf den ersten Eindruck verlassen, denn einige Recherche kann später viel Ärger ersparen. Zunächst sollte man Schufa-Auskünfte über die Baufirma einholen.

Auch Auskünfte früherer Bauherren, von denen die Baufirmen beauftragt wurden, können hilfreich sein. So kann man aus erster Hand erfahren, wie zufrieden die Häuslebauer waren.

Keine Zahlungen ohne Absicherung

Immobilienportale und Eigentümervereine wie beispielsweise Die Wohneigentümer e.V. warnen davor, Leistungen zu bezahlen, die noch gar nicht erbracht worden sind:

„Der Zahlungsplan im Vertrag muss sicherstellen, dass der Bauherr niemals mehr zahlt, als tatsächlich an Bauleistung erbracht wurde.“ Wird das nicht berücksichtigt, sind die Vorauszahlungen im Fall einer Insolvenz verloren.

Außerdem gibt es die Möglichkeit einer Erfüllungsbürgschaft, die der Bank von der Baufirma übergeben wird. Im Fall der Fälle bekommt der Bauherr dann das Geld von der Bank erstattet.

Wenn es doch zu spät ist

Sollte die Baufirma entgegen der vorherigen Auskünfte Insolvenz anmelden und hat sich der Bauherr nicht ausreichend abgesichert, kann immerhin Schadensbegrenzung betrieben werden. Vor allem sollten Bausachverständige und Insolvenzverwalter konsultiert werden.

So kann der Wert der bisherigen Bauleistungen ermittelt und die Nichterfüllung des Vertrags mit der Baufirma sichergestellt werden. Mitunter besteht sogar die Möglichkeit, dass sich die Baufirma finanziell wieder stabilisiert, sodass die Arbeiten am Haus fortgesetzt werden können.

Versicherungsbeistand

Versicherungen bieten dem Bauherrn weitere Lösungen an, um in der Bauphase abgesichert zu sein. Hierzu zählen beispielsweise die Feuerrohbau- , Bauleistungs- und Bauherrnhaftpflichtversicherung.

Wenn Sie sich umfassender über die Hausbaupolice der R+V informieren möchten, besuchen Sie unsere Homepage.

Schlagworte
empfehlen
empfehlen
Das könnte Sie auch interessieren
Autor
Was tun, wenn die Baufirma Insolvenz anmeldet?
Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

Alle Artikel des Autors
Kommentare