Weiterbildungen – der Anfang vom Aufstieg

Weiterbildungen – der Anfang vom Aufstieg
5. Aug 2019

von Anna Lena Schwartz

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Weiterbildung lohnt sich. Sie sichert den Arbeitsplatz, führt zu interessanteren Aufgaben und fördert die Karriere. Dadurch steigt das Einkommen. Es gibt nichts, was gegen eine Fortbildung spricht. Nur: wie findet man die für sich richtige Veranstaltung?

Das Marktforschungsinstitut Kantar TNS hat im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt, einer Fernschule von Klett, im vergangenen Jahr rund 300 Personalverantwortliche danach gefragt, was Mitarbeitern eine Fortbildung bringt. Für 88 Prozent der Personalentscheider ist sie der Schlüssel für den beruflichen Aufstieg, Wegbereiter für mehr Verantwortung und größere Aufgabenbereiche. 80 Prozent bringt sie eine Gehaltssteigerung. Allen sichert sie den Arbeitsplatz. Weiterbildung sollte daher ein fester Bestandteil unseres Arbeitslebens sein.

Steigendes Interesse der Arbeitgeber

Lebenslanges Lernen ist in unserer Wissensgesellschaft geradezu eine Pflicht. Das haben Beschäftigte und Unternehmen erkannt. Jeder zweite Beschäftigte in Deutschland nimmt an mindestens einer Weiterbildung pro Jahr teil. Diese Zahl stammt aus dem aktuellen Adult Education Survey 2016 des Bundesbildungsministeriums. Einen Bildungsbericht erstellt die Bundesregierung alle zwei bis drei Jahre. Der letzte zeigt, dass die meisten Kurse in der betrieblichen Weiterbildung durchgeführt werden. Das Interesse der Arbeitgeber an diesen Veranstaltungen steigt: der Anteil der Weiterbildungen, die komplett oder weitgehend während der Arbeitszeiten stattfanden, stieg innerhalb von vier Jahren von 52 auf mittlerweile 60 Prozent.

Kombination aus Online und Präsenz-Lernen liegt vorne

Wer sich weiterbildet, investiert nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Wie die Kantar TNS-Studie zeigt, beteiligen sich 65 Prozent der Unternehmen an den Kosten. In mittleren Unternehmen sind es sogar 80 Prozent, in großen 76 Prozent. Wichtig für die Kostenbeteiligung sei, dass die Weiterbildung zu den Unternehmenszielen passe und diese im Voraus mit dem Vorgesetzten oder der Personalabteilung abgestimmt sind. Einen klaren Schwerpunkt setzen die Personalverantwortlichen auch bei der Art der Lernform: die allermeisten sprechen sich für einen hybriden Ansatz aus Online- und Präsenz-Lernen aus.

Fülle an Kursangeboten

Allein die Bundesagentur für Arbeit hat 1,2 Millionen Bildungsangebote von etwa 18.000 Bildungsanbietern für die berufliche Aus- und Weiterbildung auf Kursnet im Angebot. Ergänzt um privatwirtschaftliche Unternehmen gibt es etwa zwei Millionen Kurse in Deutschland. Aus dieser Fülle den passenden zu finden, ist schwer.

Vier Fragen sollen Ihnen die Entscheidung leichter machen, die für Sie richtige Wahl zu treffen.

Das Thema

Soll es eine fachliche Weiterbildung in einer neuen Technologie sein oder wollen Sie Ihre Soft-Skills schärfen?

Die Form

Online, vor Ort oder in einer Kombination aus beidem? Abends oder am Wochenende? Zwei Tage oder zwei Jahre?

Der Abschluss

Was wollen Sie mit dem Kurs erreichen? Durch einen zweiwöchigen Lehrgang eine neue Anwendung verstehen oder mithilfe eines mehrjährigen Masterstudiums Karriere machen?

Die Kosten

Der Staat fördert die berufliche Weiterbildung von Beschäftigten mit niedrigem Einkommen durch eine Bildungsprämie. Eine einkommensunabhängige Form ist die teilweise oder komplette Kostenübernahme durch den Arbeitgeber.

Auch die R+V bietet ihren Mitarbeitern zahlreiche, für sie kostenfreie, Weiterbildungen an. Weitere Informationen zu R+V als Arbeitgeber und unseren aktuellen Stellenangeboten gibt’s im Internet.

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Weiterbildungen – der Anfang vom Aufstieg
Anna Lena Schwartz

Mitarbeiterin Personalmarketing; bloggt über Karrierethemen und gibt Einblicke hinter die Kulissen der R+V als Arbeitgeber.

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