Wespenstiche – was wirklich hilft

Wespenstiche – was wirklich hilft
24. Jul 2018

von Suitbert Monz

0

Wespenstiche sind sehr schmerzhaft, in der Regel aber harmlos. Für die Stiche gibt es verschiedene Hausmittel – doch welche sind tatsächlich wirksam? In diesem Artikel sind die gängigsten zusammengestellt.

Sind Wespen in der Nähe gilt es, vor allem ruhig zu bleiben. Sie durch Schlagen zu vertreiben erhöht das Risiko, gestochen zu werden.

Effektive Schmerzlinderung: Kühlen

Das Unangenehmste an einem Wespenstich sind in der Regel die Schmerzen. Gegen sie hilft Kühlen, zum Beispiel mit Kühlakkus oder Eis direkt aus dem Eisfach. Das hilft auch am besten gegen Schwellungen. Allerdings sollten die Kühlmittel in jedem Fall vorher in ein Tuch gewickelt werden, da sie sonst zu kalt sind. Es empfiehlt sich, im Wechsel 15 Minuten lang zu kühlen und 15 Minuten Pause zu machen.

Gefahrlos Gift entfernen

Zusätzlich zum Kühlen sollte man versuchen, so schnell wie möglich das Gift zu entfernen, um die Schmerzen und Schwellungen gering zu halten. Mit dem Mund das Gift auszusaugen, wie es häufig gemacht wird, empfiehlt sich allerdings nicht. Denn dann kann es über die Schleimhäute aufgenommen werden und eine allergische Reaktion hervorrufen. Gut sind Saugstempel aus der Apotheke oder Stichheiler, die die Einstichstelle auf 50 Grad erhitzen und somit die Eiweißmoleküle im Gift aufbrechen.

Speichel und Zwiebeln

Oft werden auch Speichel oder Zwiebeln empfohlen. Ob sie helfen, ist mitunter Ansichtssache und individuell unterschiedlich. Möglich ist, dass die Stoffe im Speichel eine eiweißzersetzende Wirkung haben – oder die Verdunstung des Speichels für eine hilfreiche Kühle auf der Haut sorgt. Ähnlich umstritten ist die Zwiebel. Vielen Menschen helfen die entzündungshemmenden Stoffe im Zwiebelsaft, endgültig bewiesen ist ihre Wirkung aber nicht.

Besondere Vorsicht für Allergiker

Gefährlich wird es, wenn eine Allergie gegen Wespenstiche vorliegt. Menschen, denen ihre Allergie bekannt ist, sollten direkt immer ein Notfallset griffbereit haben. Es sollte bestehen aus entsprechenden Medikamenten und Adrenalin, das in den Oberschenkel gespritzt wird. In jedem Fall sollten Allergiker zusätzlich sofort einen Notarzt rufen.

Anzeichen für eine Allergie können neben einer ungewöhnlichen Schwellung und Rötung an der Einstichstelle plötzlicher Schnupfen, Atem- und Kreislaufprobleme, Schwindelgefühl oder Erbrechen sein.

Wie Sie mit Mückenstichen umgehen, erfahren Sie im Ratgeber-Artikel.

Schlagworte
empfehlen
empfehlen
Das könnte Sie auch interessieren
Autor
Wespenstiche – was wirklich hilft
Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

Alle Artikel des Autors
Kommentare