Wie kann man Gerüche in der Wohnung vertreiben?

Wie kann man Gerüche in der Wohnung vertreiben?
14. Mrz 2017

von Suitbert Monz

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Unangenehme Gerüche in den eigenen vier Wänden sind störend und verhindern das Wohlbefinden. Statt teure, chemische Reinigungsprodukte zu verwenden, lassen sich oft einfache Hausmittel einsetzen, um Geruchsquellen zu eliminieren.

Voller Vorfreude auf einen entspannten Feierabend schließe ich die Wohnungstür auf. Doch im gleichen Augenblick strömt mir, wie schon öfter in letzter Zeit, ein muffiger Geruch entgegen. Ich bin genervt und nehme mir vor, noch heute erste Maßnahmen gegen die schlechte Luft zu ergreifen. Die Couch muss also noch ein bisschen warten.

Immer der Nase nach

Mein Geruchssinn führt mich zuerst in die Küche. Auch nach 20 Stunden hängt hier noch der gestrige Kochgeruch von der zubereiteten Gemüse-Pasta. Hinzu gesellt sich der Muff der Trockner-Abluft, so dass ich sofort mit dem Lüften beginne.  Jetzt in den Wintermonaten sollte täglich mehrmals für etwa fünf Minuten der Luftaustausch durch Stoßlüften stattfinden. Ich nutze die Zeit, um den Bio- und Restmüll zu leeren. Insbesondere Zwiebel- und Knoblauchlaub kann einen stechenden Geruch im Abfalleimer bilden. Beim Auswaschen der Behälter verwende ich Essig, da es ein natürliches Produkt ist und ich auf keinen Fall zur Chemiekeule greifen will. Auch wenn die Säure zunächst streng riecht: Mit Wasser auf dem Herd abgekocht und in einer Schale im betroffenen Raum aufgestellt, kann Essig kleine Erfrischungswunder auslösen. Durch seine leicht desinfizierende Wirkung hemmt er die Geruchsbildung auf natürliche Art und Weise. „Der Kühlschrank hätte es auch mal wieder nötig“, denke ich und schreibe es auf meine digitale To-Do-Liste für die nächsten Tage, da es am heutigen Abend zu lange dauern würde.

Geräte regelmäßig reinigen

Stattdessen will ich lieber noch eine Waschmaschine mit Bettwäsche, Hand- und Küchentüchern anstellen. Doch schon entdecke ich eine weitere Geruchsquelle. Die Waschmaschine braucht auch eine Frischekur. Ich wische sie aus und reinige das Flusensieb, ehe ich sie danach ungefüllt mit Vollwaschmittel durchlaufen lasse. Das gleiche Prozedere wende ich auch bei der Spülmaschine an, denn unsere treuen Küchenhelfer benötigen eben auch regelmäßige Pflege.

Mein Wohnungsrundgang führt mich ins Bad. Der Duschvorhang braucht eine Wäsche und ich bemerke, dass noch feuchte Handtücher in dem kleinen fensterlosen Raum hängen. Die Feuchtigkeit im Badezimmer ist ohnehin schon hoch, deshalb werde ich fortan darauf achten, dass ich die nassen Sachen, direkt auf den Wäscheständer im Abstellraum hänge. Hier sollte aber ebenfalls auf eine gute Belüftung geachtet werden, damit von der Wäsche kein feucht-muffiger Geruch ausgeht und außerdem das Risiko für Schimmelbildung so gering wie möglich gehalten wird.

Für heute ist fast Schluss, aber der Anfang für ein besseres Raumklima und gute Luft ist gemacht. Den Teppich aus dem Flur und die Vorhänge aus den Schlafzimmern werde ich morgen auf dem Weg zu Arbeit in der Reinigung abgeben. Ehe ich es mir gleich gemütlich mache, schäle ich mir noch eine Orange und stelle die Orangenschalen auf die Fensterbank auf der Heizung. Sie verbreiten einen angenehmen Duft im Raum – und noch dazu einen ganz natürlichen. Mit einem Lächeln auf den Lippen und einer freien Nase ist jetzt endlich Feierabend: Adieu, ihr stinkigen Wohnungsgerüche!

Weitere Artikel zum Thema Bauen und Wohnen finden Sie in unserem Ratgeber.

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Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, Bereich Vertrieb Onlinemarketing; bloggt über Online-Marketingmaßnahmen und soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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