Mikroplastik, Kunststoff und Co. – Wie lässt sich Plastik vermeiden?

Mikroplastik, Kunststoff und Co. – Wie lässt sich Plastik vermeiden?
9. Jan 2019

von Suitbert Monz

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Peelings, Zahnpasta und sogar Kleidung – Plastik beziehungsweise Mikroplastik befindet sich in mehr Produkten und Gegenständen, als uns im Alltag oft bewusst ist. Es gibt allerdings Alternativen, um den Plastikkonsum deutlich zu reduzieren und damit zur Umweltschonung und zur eigenen Gesundheit beizutragen.

Ein Umdenken innerhalb der Industrie geht nur langsam vonstatten – umso wichtiger ist die Handlung eines Einzelnen.

Plastik und Mikroplastik im Alltag

Bereits ein kurzes Überdenken des allgemeinen Plastikkonsums zeigt, dass sich der Kunststoff nahezu überall findet: Plastiktüten sind im Supermarkt immer noch verbreitet, genauso wie einzeln in Plastik verschweißte Artikel. Viele Menschen versuchen bereits, den Konsum zu vermeiden, indem sie Stoffbeutel verwenden oder in Unverpacktläden einkaufen gehen. Auch wir im Social Media Team haben einen Selbstversuch gewagt und versucht, ohne Plastik beim Einkauf auszukommen. Gar nicht so leicht wie sich herausstellt.

müllbergBeinahe noch problematischer ist allerdings Mikroplastik, denn das Material ist nahezu unsichtbar und daher kaum im Bewusstsein verankert. Hierzu zählen alle Kunststoffe, die kleiner als fünf Millimeter und nicht biologisch abbaubar sind. Sie befinden sich unter anderem in Peelings, Pflegeprodukten, Schminke, Kleidung und im Reifenabrieb auf Straßen. Durch das Abwasser beziehungsweise den Regen gelangen sie in Flüsse und Meere. Wasseraufbereitungswerke schaffen es derzeit nicht, die sehr kleinen Partikel restlos herauszufiltern.

So lässt sich Kunststoff vermeiden

Unter anderem sollte man so viel wie möglich auf Naturprodukte zurückgreifen. Für sie ist Mikroplastik nicht zugelassen. Um herauszufinden, in welchen Produkten sich das synthetische Material überhaupt befindet, kann man bei den Inhaltsstoffen auf Bezeichnungen wie Polymer, Polyethylen oder Acrylate Crosspolymer achten. Listen von weiteren Mikroplastikarten finden sich im Netz. Darüber hinaus gibt es auch Apps wie beispielsweise „Codecheck“, die dem Verbraucher anzeigen, ob in einem Produkt Mikroplastik enthalten ist oder nicht. Außerdem lassen sich viele Produkte wie beispielsweise Peelings oder Shampoos auch selbst herstellen. Wem das zu kompliziert ist: Feste Seife und Shampoo kann man auch in Pappe oder Papier verpackt kaufen.

Weitere Möglichkeiten der Plastikvermeidung im Alltag ist das Trinken von Leitungswasser, das plastikfreie Einfrieren und Einpacken von Lebensmitteln. Darüber hinaus sollte Plastik, das im Haus vorhanden ist, so lange wie möglich wiederverwendet werden, beispielsweise indem man die Tüten beim nächsten Einkauf mitnimmt oder alte Duschgelflaschen als Behältnis für andere Dinge verwendet.

Bei Kleidung können Sie auf die Zusammensetzung der verwendeten Stoffe achten und wenn möglich auf Fair-Fashion-Labels setzen.

Achten Sie auf die Vermeidung von Plastik und Mikroplastik im Alltag? Welche Tipps haben Sie? Teilen Sie sie gern mit uns in den Kommentaren!

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Mikroplastik, Kunststoff und Co. – Wie lässt sich Plastik vermeiden?
Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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