Wiesbaden engagiert im Kindertreff Kostheim

Wiesbaden engagiert im Kindertreff Kostheim
3. Jul 2018

von Eva Kuschfeldt

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Seit 2005 können Mitarbeiter von Wiesbadener Unternehmen einen Tag lang gemeinnützige Arbeit leisten. Von Anfang an bei dieser Aktion namens „Wiesbaden engagiert“ dabei ist R+V, so auch in der Aktionswoche im Juni 2018. Als Volontärin in der Konzern-Kommunikation habe ich in diesem Jahr die Organisation innerhalb des Unternehmens übernommen.

wiesbaden engagiertInsgesamt 40 Kollegen waren bei drei Projekten vor Ort. Sie haben einen Ausflug mit Altenheim-Bewohnern betreut, eine Förderschule umgestaltet, oder – wie ich – bei der Ausrichtung eines Kinderfests geholfen. Von dieser willkommenen Abwechslung zum Büroumfeld berichte ich hier.

Eine Olympiade voller Abenteuer

Der Kindertreff Kostheim (KiKo) ist ein Treffpunkt für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kostheim. Hier können sie unter Aufsicht von pädagogischen Betreuern drinnen und draußen spielen, basteln, werkeln und manchmal auch backen oder an Computer-Kursen teilnehmen. Ein jährliches Sommerfest gehört ebenfalls zum Programm des KiKo, dieses Jahr unter dem Motto „Olympia“.

Hier kamen wir ins Spiel: Gemeinsam mit Mitarbeitern von TNT, dem Kassen- und Steueramt und Hoffmann Service betreuten mit mir acht R+V-Helfer die verschiedenen Stationen des Olympia-Parcours. Diese hatten abenteuerliche Namen wie „Falllöcher umschiffen“, „Malerei mit Füßen“ oder „Colakisten erklimmen“. Ich selbst durfte am Highlight auf dem Kinderspielplatz helfen: einem Hüpfburgen-Hindernislauf, den sogar eine Spende von R+V möglich gemacht hatte. Nach der Ankunft von vier Grundschulklassen eröffnete Christoph Manjura, Sozialdezernent der Stadt Wiesbaden, die Aktionswoche – das Projekt war nämlich sogar das erste der ganzen Aktionswoche. Danach ging es los.

Ich und meine Klappe

Eva bei Wiesbaden engagiert

Eva im Einsatz

Beim Hindernislauf kam es auf Schnelligkeit an. Während also zwei andere Helferinnen die Zeit stoppten, schlug ich von nun an wieder und wieder die Startklappe zusammen. Dabei rief ich Sachen wie „Auf die Plätze … nimm deinen Fuß bitte noch mal runter … fertig …guck nicht mich an, sondern nach vorn … los!“ und die Kinder flitzten, krabbelten, kletterten und rutschten nur so über den wackeligen Luftboden. Ich passte währenddessen ihre Brillen, Caps und Handys auf, ermahnte Vordrängler und ermutigte die Zurückhaltenden.

Nun dürfte man meinen, das würde irgendwann langweilig werden, doch genau wie die anderen Helfer war ich tatsächlich überglücklich auf meinem Platz. Schon damals bei den Bundesjugendspielen habe ich die Starthelfer um ihre laute Klappe beneidet. Endlich durfte ich das auch mal machen. Während die Kinder den Hindernislauf allmählich zu einer richtigen Hüpfburg umfunktionierten, zählten wir Helfer die Punkte zusammen – in Zweierwettkämpfen sollte die jeweils bessere Klasse einen Fußball gewinnen. Kaum zu glauben, wie sehr (und wie laut) sich die Gewinnerklassen darüber freute.

Volles Haus und viel Trubel am Nachmittag

Nachmittags, als das Fest für alle Kinder und Eltern der Nachbarschaft geöffnet war, wurde es noch um einiges voller. Gefühlt 500 Kinder turnten über den Spielplatz und stellten sich auch am Hindernislauf immer wieder an. Eltern hatten Kuchen mitgebracht, es wurde noch ein „Bambini-Parcours“ für die ganz Kleinen eröffnet und ich kam aus dem Klappen gar nicht mehr heraus. Der ganze Tag war erfüllt von Lärm, Trubel und vor allem: viel Kinderlachen. Es war toll zu sehen, wie viel Freude wir den Kindern durch unsere Unterstützung bereiten konnten. Sie waren unglaublich dankbar und hatten gemeinsam mit uns Helfern sichtlich viel Spaß.

Fotos: Annika List

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Eva Kuschfeldt

Volontärin in der Konzern-Kommunikation, bloggt über eigene Erlebnisse im Unternehmen, Themen der Konzern-Kommunikation und soziale Projekte bei R+V

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