4 Tipps gegen Winterdepressionen

4 Tipps gegen Winterdepressionen
14. Dez 2017

von Suitbert Monz

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Es ist wieder so weit – die Tage werden kürzer und dunkler. Viele von uns (und mich eingeschlossen) sehen kaum das Tageslicht, denn es ist noch nicht hell, wenn ich zur Arbeit gehe und schon wieder dunkel, wenn ich nach Hause komme. Deshalb fühle ich mich oft müde und kaputt. Das kann auf das Gemüt schlagen und im schlechtesten Fall Winterdepressionen hervorrufen.

Glücklicherweise gibt es Maßnahmen, um gegen eine Winterdepression anzugehen bzw. diese gar nicht erst entstehen zu lassen. Meine persönliche Empfehlung habe ich mal zusammengestellt.

Natürliches und künstliches Licht gegen trübe Stimmung

Der Hauptgrund für die Niedergeschlagenheit im Herbst und Winter ist das fehlende Tageslicht. Deswegen sollte man sich tagsüber möglichst viel draußen bewegen – auch wenn man den Eindruck hat, dass das Tageslicht im Winter zu dunkel ist. Es reicht aus, um gegen das Stimmungstief anzukämpfen, wenn man es einrichten kann, jeden Tag für eine halbe Stunde bis Stunde spazieren zu gehen.

Eine weitere Möglichkeit ist die Lichttherapie. Hierfür kann man sich eine Tageslichtlampe anschaffen, die zu Hause für künstliches Tageslicht sorgt und einen ebenso positiven Effekt auf die Psyche hat. Sie sind beispielsweise im Baumarkt zu haben. Alternativ kann man sich eine Lichttherapie verschreiben lassen, bei der man gezielt starkem Tageslicht ausgesetzt wird. Die Therapiekosten übernimmt gegebenenfalls die Krankenkasse, da es sich bei der Winterdepression um eine anerkannte Krankheit handelt. Sprechen Sie dazu aber vorher Ihre Krankenkasse an.

Johanniskraut als Ausgleich

Johanniskraut in Tee- oder Kapselform wirkt ebenfalls gegen Depressionen und macht die Haut lichtempfindlicher. Dies sollte allerdings unbedingt unter ärztlicher Beobachtung und Beachtung der jeweiligen ärztlich empfohlenen Dosis eingenommen werden, da eine falsche Dosierung die Depression auch ungünstig beeinflussen kann.

Vitamin-D-Zufuhr

Auch eine zusätzliche Vitamin-D-Verabreichung kann sich positiv auf die Stimmung auswirken. Bei mangelndem Sonnenlicht produziert der Körper zu wenig eigenes Vitamin D, was wiederum den Serotoninhaushalt beeinflusst. Seinen Status kann man beim Arzt feststellen und sich entsprechende Kapseln verschreiben lassen oder sie freiverkäuflich in der Drogerie erwerben.

Gemütlichkeit in den eigenen vier Wänden

Darüber hinaus sollte man sich zu Hause eine Wohlfühlatmosphäre schaffen – etwa mit belebenden Lieblingsfarben oder Musik, die die Laune hebt. Weitere Lieblingsbeschäftigungen wie lesen können ebenfalls unterstützend bei einer Winterdepression wirken.

Wer trotz solcher Maßnahmen weiterhin schwer unter dem Stimmungstief während der dunklen Jahreszeit leidet, sollte einen Arzt aufsuchen. Möglicherweise hat die Niedergeschlagenheit tiefergehende Ursachen.

Mehr zum Thema Gesundheit erfahren Sie in unserem Ratgeber.

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4 Tipps gegen Winterdepressionen
Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

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