Wissenschaft des Lachens

Wissenschaft des Lachens
7. Jun 2018

von Regina Waldhecker

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Es gibt sie wirklich, die Wissenschaft des Lachens. Seit einigen Jahren beschäftigt sich die Wissenschaft mit der Lachforschung – der sogenannten Gelotologie.

Gerne möchten wir in diesem Artikel zeigen, welche Bereiche in der Gelotologie erforscht werden und wie Sie mehr Lachen in Ihren Alltag bringen.

Der Anfang der Gelotologie

In den 60er Jahren begannen Forscher, sich mit den Auswirkungen des Lachens auf das Immunsystem zu beschäftigen. Man brachte Testpersonen zum Lachen, um anschließend festzustellen, ob sich die Blutwerte verändern. Und tatsächlich konnte festgestellt werden, dass die Produktion der Abwehrkräfte durch Lachen gesteigert wurde. Somit war klar, dass Lachen Auswirkungen auf das Immunsystem haben kann und die Gelotologie nahm ihren Anfang. Der Fachbegriff Gelotologie leitet sich dabei von dem griechischen Wort „gélōs“, das Lachen, ab.

Lachen ist gesund – Lachforschung

Aus dem Volksmund wissen wir schon „Lachen machen gesund“ und „Lachen ist die beste Medizin“. Doch heute werden diese Vermutungen vermehrt durch die Wissenschaft erforscht. Beispielsweise beschäftigen sich Wissenschaftler mit der Ausschüttung von Glückshormonen, die Auswirkungen auf unser Herz-Kreislauf-System und die Schmerzempfindlichkeit in Zusammenhang mit Lachen. Selbst der Einfluss von Lachen auf unsere Beziehungen und kommunikativen Fähigkeiten wird hier untersucht. Viele dieser Zusammenhänge sind längst keine Theorie mehr und konnten in unterschiedlichen Studien schon bestätigt werden.

Ideen für mehr Lachen im Alltag

Soviel zur Theorie – Nur wie kann man es schaffen, mehr zu lachen, wenn gerade nichts Lustiges passiert? Gar nicht so leicht. Versuchen Sie doch mal folgendes:

Bringen Sie am besten erstmal andere Menschen in Ihrer Umgebung zum Lachen – denn Lachen ist ja bekanntermaßen ansteckend, sodass Sie bestimmt auch schnell auf Ihre „Lachkosten“ kommen.

  • Kennen Sie einen guten Witz oder eine lustige Grimasse: Dann raus damit!
  • Was ist Ihnen in letzter Zeit lustiges passiert? Erinnern Sie sich zurück und teilen Ihre Geschichte mit Freunden und Kollegen.
  • Beginnen Sie den nächsten Vortrag auf der Arbeit doch mal mit einem Comic oder witzigen Video. Hebt die Stimmung und bringt mehr Lachen in Ihre Umgebung.

Kennen Sie noch das Spiel „Wer als erster lacht…“? Vielleicht ulkig, doch mit Garantie auf Lacherfolg. Suchen Sie sich ein Gegenüber und schauen Sie sich ganz ernst an. Wer als Erster lacht hat, verloren. Oder vielleicht doch gewonnen?

Vielleicht verzichten Sie an einem Tag mit wenig Lachen abends auf den ernsten Krimi und versuchen es bewusst mit der Comedyshow oder Komödie, um den Tag mit einem Lacher zu beenden.

Einfach ganz laut loslachen auch ohne Grund. Was sich zu Beginn komisch und fremd anfühlt, kann nach wenigen Sekunden ein riesen Spaß werden – oft muss man dann auch schnell über sich selbst lachen. Für die professionellen Lacher unter uns gibt es dann auch extra Kurse wie beispielsweise Lachyoga, in denen man lernt, wie man ein künstliches Lachen in ein echtes Lachen verwandelt.

Noch ein paar kleine Witze zum Schluss, um Sie direkt zum Lachen zu bringen:

„Ich habe gestern versucht Spiderman anzurufen, der hatte aber kein Netz“

„Habe mir neulich ein Dach gekauft. – Ging aufs Haus“

„Was hat jemand, der im Dreieck läuft? Kreislaufprobleme“

„Was macht ein Clown im Büro? Faxen“

Erzählen Sie uns doch was Sie schnell zum Lachen bringt oder Ihren besten Witz, damit wir unsere Freude teilen können.

 

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Wissenschaft des Lachens
Regina Waldhecker

Mitarbeiterin Personalmarketing der R+V und Spezialistin für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Bloggt zu Themen rund um Gesundheit, das Arbeitsleben und die Karrieremöglichkeiten im Außendienst bei R+V.

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