#zusammentun: Platz 3 für Nähen für Regenbogenkinder und Frühchen

#zusammentun: Platz 3 für Nähen für Regenbogenkinder und Frühchen
6. Apr 2017

von Suitbert Monz

0

Südlich von Erfurt liegt die Gemeinde Arnstadt. Hier rief Diana Reuter im Jahr 2013 eine Initiative ins Leben, die Familien und Eltern von Frühchen oder verstorbenen Kindern unterstützt. Sie versorgt Eltern und Kliniken kostenlos mit Kleidung, die von ehrenamtlichen Helfern selbst gemacht wird. Bei unserer Aktion #zusammentun haben Sie das Projekt auf den 3. Platz gewählt. Im Blogartikel stellen wir es nun genauer vor.

Ehrenamtliche Helfer nähen Kinderkleidung

Ehrenamtliche Helfer im Einsatz

Winzig kleine Mützen und Jäckchen liegen im Lager von Diana Reuter. Man könnte denken, dass sie für Puppen gedacht sind. Genau das ist auch das Problem, erklärt uns die Gründerin von Nähen für Regenbogenkinder. Die Industrie stellt keine so kleinen Kleidungsstücke her, es gibt ausschließlich Puppenkleider. Für die Initiative musste also eine andere Lösung her. Reuter, die selbst Fehlgeburten erleiden musste und zwei Kinder hat, will Eltern in der schweren Zeit unterstützen.

Einerseits unterstützt die Gruppe trauernde Familien, denn verstorbene Babys können mithilfe der Kleidung würdevoll bestattet werden. Andererseits ermöglicht sie Frühchen einen besseren Start ins Leben. Die Kleidung ist auch für Frühgeborene, die schnell auskühlen, ein wichtiger Schutz.

Fertig genähte Kinderkleidung

Fertig genähte Kinderkleidung

Über 1.000 Ehrenamtliche sind deutschlandweit im Einsatz und unterstützen die Gruppe mit selbstgenähter-, gehäkelter oder gestrickter Kleidung. Die Schnittmuster entwerfen die Helfer oft selbst und stellen so winzig kleine Mützen, Kleider und Einschlagtücher her. Das Material wird dann in verschiedene Sets verpackt und an Eltern und Kliniken verschickt.

Was braucht das Projekt?

Da die Helfer alle ehrenamtlich im Einsatz sind, ist neues Material ganz wichtig: kinderfreundliche Stoffe, Garne und Wolle zum Nähen und Stricken, aber auch Knöpfe, Reißverschlüsse, Perlen und Co. Auch Material fürs Basteln von Karten und fürs Versenden der Päckchen ist nötig, ebenso wie Porto.

Von Gewinn bei #zusammentun konnte Diana Reuter nun die Vorräte wieder ordentlich aufstocken. Sie hofft, damit viele Familien unterstützen zu können und wünscht sich mehr Aufmerksamkeit für das Tabu-Thema.

Bei ihrer wichtigen Aufgabe wünschen wir dem Projekt Nähen für Regenbogenkinder alles Gute!

Schlagworte
empfehlen
empfehlen
Das könnte Sie auch interessieren
Autor
#zusammentun: Platz 3 für Nähen für Regenbogenkinder und Frühchen
Suitbert Monz

R+V Social Media Manager, bloggt über Online-Marketingmaßnahmen, soziale Netzwerke und über das Social Media Konzept des Unternehmens.

Alle Artikel des Autors
Kommentare